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Bjelica freut sich aufs Ländle

Der WAC-Coach war einst Trainer des FC Lustenau. Am Dienstag um 18.30 kommt es zum Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. Der FC Lustenau steht, ebenso wie der SCR Altach, welcher am Mittwoch in Wien auf Rapid trifft, im Achtelfinale des ÖFB-Cups.

Herr Bjelica, mit welchen Gefühlen kommen Sie nach Vorarlberg?

Nenad Bjelica: Ich komme immer gerne nach Vorarlberg. Zum einen, weil wir mit WAC letztes Jahr viele Punkte mitgenommen haben, zum anderen habe ich auch schöne Erinnerungen an meine Zeit als FC Lustenau-Trainer, die in jeder Hinsicht lehrreich war.

Apropos FC Lustenau: Ihr Abgang war ja nicht nur von Harfenklängen begleitet, sind die Ungereimtheiten noch ein Thema?

Bjelica: Das stimmt, ich war mit vielem nicht einverstanden. Sportlich hatte ich eine tolle Zeit. Aber das Umfeld in Lustenau war und ist nicht das professionellste. Wir hatten einfach eine unterschiedliche Vorstellung von Profifußball. Aber im Grunde ist das Ganze Schnee von gestern. Die Trennung war aber sicherlich für beide Seiten das Beste. Im Rückblick gesehen war es eine wichtige und größtenteils auch schöne Lehrzeit für mich. Außerdem sind mir aus dieser Zeit zwei sehr gute Freunde in Vorarlberg geblieben.

Sie haben den FC gegen Hartberg persönlich beobachtet. Welchen Eindruck von der Mannschaft haben Sie?

Bjelica: Einen sehr guten: Sie schalten schnell um und haben sehr viele schnelle Spieler, wie beispielsweise Terciz und Osman. Eine Mannschaft, die wehtun kann. Damir Canadi leistet hervorragende Arbeit, holt aus den Möglichkeiten das Beste heraus. Ich weiß, wie schwer es ist, in Lustenau zu arbeiten (lacht). Daher bin ich bin überzeugt, dass Canadi bald Trainer einer Bundesliga-Mannschaft sein wird. Und eines ist gewiss: Er wird sich sicher auch gegen uns die eine oder andere taktische Überraschung ausdenken.

Wie zufrieden sind Sie mit der bisherigen Saison Ihrer Mannschaft?

Bjelica: Wir hatten unsere Höhen, wir hatten unsere Tiefen. Als Aufsteiger sind wir noch mitten im Gewöhnungsprozess. Spielerisch können wir mit jedem Gegner mithalten, aber in gewissen Situationen fehlt uns einfach noch die Cleverness. Die Punkteausbeute ist zwar in Ordnung, aber es wäre noch deutlich mehr möglich gewesen.

Welche Wertigkeit hat der ÖFB-Cup für Sie?

Bjelica: Wir wollen jedes Spiel gewinnen, daran lasse ich keinen Zweifel. Auch gegen den FC Lustenau kann unser Ziel nur sein, in die nächste Runde aufzusteigen. Selbstläufer wird es aber mit Sicherheit keiner, denn uns erwartet ein unan­genehmer und starker Gegner.

Interview: Emanuel Walser

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