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Lustenauer Löwen siegen im Derby

Lustenau ist zurück auf der Erfolgsspur. Gegen die VEU setzten sich die Löwen mit 3:2 durch. Nichts zu holen gab es für die Wälder.

Patrick o. Maier

Die als Titelaspiranten gehandelten Lustenauer gingen mit einem gewissen Erfolgsdruck in die Begegnung mit der frastanzer VEU Feldkirch, wollte man nicht vorzeitig den Anschluss an die Spitze verlieren. Allerdings waren es die Montfortstädter, die das Spiel zu Beginn bestimmten. In der siebten Minute durften die VEU-Fans dann auch verdient das erste Mal jubeln: Stefan Wiedmaier passte auf Marc Colleoni, dem ein nicht sonderlich scharfer Schuss genügte, um Lustenau-Goalie Simon Büsel zu bezwingen.

Nur 28 Sekunden (!) später klingelte es erneut im Lustenauer-Kasten. Auch dieses Mal sah Büsel nicht gut aus, lenkte der Löwen-Tormann doch einen Schuss von Jure Dolinsek unglücklich ins eigene Tor ab.

Rückstand aufgeholt

Nach dem 0:2-Rückstand wachten die Gäste auf und übernahmen zusehends das Spieldiktat. Den verdienten Lohn dafür durfte Philipp Winzig einstreichen, der in der 13. Minute den 2:1-Anschlusstreffer schoss. So dominant die VEU die ersten zehn Minuten war, so spielbeherrschend zeigten sich die Löwen die restlichen Minuten bis zur ersten Pause.

Nicht unerwartet konnten die Löwen durch Adrian Ströhle noch im ersten Abschnitt zum verdienten 2:2 ausgleichen. Mit Ausnahme zweier Schüsse von Mallinger und Usubelli bekamen die knapp 1600 Fans nach Wiederbeginn nur Schonkost vorgesetzt. Etwas mehr Stimmung kam erst auf, als das bis zu diesem Zeitpunkt sehr fair geführte Match ruppiger wurde und einige Strafen zu mehr Spannung auf dem Eis führten.

Eine der wenigen guten Chancen in diesem Drittel nutzten die Gäste aus Lustenau gekonnt aus und gingen in der 34. Minute erstmals in Führung. Thomas Auer spielte einen perfekten Pass durch die Box auf Julian Grafschafter, der die Scheibe direkt abnahm und einen Hammer ins Feldkircher Netz feuerte.

Mit Ausnahme eines nicht erfolgreichen Lustenauer Penaltys lief bis zur 60. Minute nicht mehr viel zusammen. Die VEU versuchte zwar, sich gegen die drohende Niederlage aufzubäumen, jedoch fehlte die letzte Konsequenz. Die beste Möglichkeit hatte fünf Sekunden vor Spielende noch Radovan Cutt, der den Puck allerdings nicht im Tor unterbringen konnte und so die Lustenauer über den 3:2-Derbysieg jubeln lassen musste.

Klare Niederlage

Nicht nach Wunsch verlief es für den EHC Bregenzerwald. Im Auswärtsspiel gegen HK Slavija Ljubljana führten die Wälder nach einem Tor von Christian Ban das erste Drittel lang, aber mit fünf Toren machten die Slowenen im zweiten Abschnitt kurzen Prozess. Der Anschlusstreffer von Dominik Bereuter zum 5:2 kam zu spät.

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