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FC Lustenau will die Pokal-Sensation

Der FCL empfängt im heutigen ÖFB-Cup-Achtelfinale den Wolfsberger AC. Eine Überraschung ist möglich.

Emanuel Walser

Das Pokalspiel gegen den Wolfsberger AC kommt für den FC Lustenau zur rechten Zeit. Nach zuletzt drei Siegen en suite und Tabellenplatz vier ist die Brust eine breit geschwellte. Für die Spieler ist das Duell gegen den Bundesligisten dankbare Gelegenheit, sich auf der großen Bühne zu präsentieren.

Eine Hauptrolle ist dabei natürlich auch für Kapitän Mario Bolter vorgesehen. Für diese ist er prädestiniert, überzeugte er doch im bisherigen Saisonverlauf als unermüdlicher Antreiber auf und abseits des Rasens.

In der Führungsrolle fühlt sich der Vorarlberger sichtlich wohl, für Bolter eine Selbstverständlichkeit: „Ich trage die Verantwortung gerne. Klarerweise bin ich aufgrund meiner Erfahrung, gemeinsam mit Andreas Lukse und Christian Haselberger, eine der Leitfiguren.“ Schwer macht es ihm die Truppe nicht, der Götzner schwärmt von der ausgezeichneten Stimmung im Team, die jüngsten Erfolge tragen selbstredend das ihre dazu bei.

Dementsprechend groß ist die Vorfreude auf das heutige Spiel. Nervenflattern verspürt der Routinier keines mehr, positiv angespannt ist aber auch er.

Großes Wiedersehen

Auch Trainer Damir Canadi sieht seine Elf in einer guten Ausgangsposition, grenzenloser Optimismus ist aber seine Sache nicht: „Der WAC ist natürlich klarer Favorit. Aber wenn es uns gelingt, unsere schnellen Spieler in Szene zu setzen, ist vielleicht eine Überraschung möglich.“ Dass der Gegner nicht zur Jause taugt ist unstrittig, Canadi weiß um die Stärken der Lavanttaler: „Die Mannschaft ist körperlich sehr robust und extrem gefährlich bei Standardsituationen.“ Umso wichtiger also, dass die lädierten Innenverteidiger Cem Tosun und Stipe Vucur heute auflaufen können. Die Entscheidung darüber fällt aber erst am heutigen Spieltag. Definitiv nicht mit von der Partie wird Stammkeeper Lukse sein, dessen Bluterguss sich als äußerst hartnäckig erweist.

Das heutige Spiel ist im Übrigen auch das Treffen vieler alter Bekannter mit blau-weißer Vergangenheit, vor Spielbeginn wollen also noch einige Hände geschüttelt werden: Nenad Bjelica und Slobodan Grubor bildeten einst auch in Lustenau ein erfolgreiches Trainergespann, unter ihren Fittichen damals wie heute: der Bregenzer Dario Baldauf. Auch der Thüringer Michael Liendl wird sich freuen, wieder einmal einen anderen Dialekt als den der Kärtner zu hören.

Wer also Fußballfan ist und sich zudem gerne überraschen lässt, dem sei heute um 18.30 der Gang ins Lustenauer Reichshofstadion empfohlen.

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