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Wiener zeigen DEC die Grenzen auf

Der Dornbirner EC lag in der 16. Runde gegen die Vienna Capitals nach einem unglücklichen Beginn schnell 0:2 hinten und kam nie ins Spiel zurück. Am Ende hieß es 1:3. Trotzdem können die Bulldogs mit diesem Wochenende zufrieden sein.

michael prock

Sein großes Jubiläum hat sich Chris Harrand sicher anders vorgestellt. Bereits in der sechsten Minute musste der ehemalige Capitals-Spieler in seinem 500. EBEL-Einsatz in die Kühlbox. Das gleich für 2+2 Minuten. Nur 36 Sekunden später gesellte sich Jonathan D‘Aversa zu ihm. Die Konsequenz: Ein zweiminütiges 3:5-Unterzahlspiel des Dornbirner EC gegen die Vienna Capitals mit Folgen. Gleich zwei Treffer erzielten die Gäste in diesem Powerplay. Das war zuviel. Die Bulldogs konnten sich von diesem Schock nicht mehr erholen und unterlagen dem neuen Tabellenführer mit 1:3. Zwar hielten die Dornbirner im Mitteldrittel gut dagegen und spielten teilweise auf Augenhöhe. Die Capitals waren an diesem Abend aber einfach eine Nummer zu groß. Nach dem 0:3 war die Partie entschieden. Der Ehrentreffer durch Michael Henrich in der 55. Minute kam zu spät.

Klar schmerzt jede Niederlage, besonders zu Hause. Ein Aufsteiger mit einer komplett neuen Mannschaft darf gegen das Team der Stunde in der EBEL aber 1:3 verlieren, ohne groß enttäuscht zu sein. Zumal die Bulldogs am Freitag den finanziellen Ligakrösus RB Salzburg mit einer Niederlage nach Penaltyschießen nach Hause schickten. Mit zwei Punkten aus zwei Spielen gegen solche Teams darf Coach Dave MacQueen zufrieden sein. Auch das Publikum honoriert langsam die tollen Leistungen des DEC. Freitag und Sonntag kamen jeweils über 3000 Zuschauer in die Messehalle.

Diesen Schwung gilt es jetzt auf einen langen Road Trip mitzunehmen. Bereits heute (19.15 Uhr) treffen Bois und Co. in Kärnten auf Rekordmeister KAC. Die Klagenfurter drehten am Sonntag gegen Salzburg einen 0:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg. Im ersten Aufeinandertreffen mussten sich die Bulldogs erst im Penaltyschießen mit 5:6 geschlagen geben.

Nach dem Klagenfurtaufenthalt wartet am Freitag im Hexenkessel von Zagreb eine nicht minderschwere Aufgabe. Der Auswärts-Tripplepack endet mit dem Gastspiel in Fehervar am Sonntag.

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