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„Es ist geil, gegen Rapid zu spielen“

Altachs Abwehrchef Christoph Schöss­wendter (24) freut sich auf das ÖFB-Cup-Duell mit seinem Ex-Klub Rapid.

michael prock

Das Hanappi-Stadion. Heimstätte des SK Rapid Wien. Von Fans voller Ehrfurcht St. Hanappi genannt. Ein legendärer Fußballtempel in Wien-Hütteldorf. 18.000 Fans verwandeln das Oval Heimspiel für Heimspiel in einen Hexenkessel. Die Stimmung ist weit über die Grenzen hinweg legendär. Einer, der dieses frenetische Publikum schon singen hören konnte, ist Altachs Christoph Schösswendter. Der ehemalige Rapid-Verteidiger trifft heute (19.30 Uhr) mit dem SCR Altach im ÖFB-Cup auf Österreichs Rekordmeister.

Eine Saison lang schnürte der Salzburger die Schuhe für die Grün-Weißen. Zu einem Bundesligaeinsatz hat es zwar nicht gereicht, trotzdem erinnert er sich gerne zurück: „Ich bin gerade 19 geworden und durfte zu diesem Topklub. Das war eine tolle Erfahrung. Ich habe sehr viel gelernt.“ 25 Mal saß er auf der Bank, spielen durfte er aber nur bei den Benefizspielen. „Vor 18.000 Fans gegen Schalke oder im Happelstadion vor 50.000 Menschen gegen Liverpool“, erzählt er stolz.

Chancen nützen

Heute rechnet sich der 1,94 Meter große Abwehrchef der Alt­acher durchaus Chancen aus: „Die sind zwar klein, aber im Cup ist alles möglich.“ Dazu müsse aber die Chancenauswertung besser werden. „In den letzten Spielen haben wir zu viele Chancen liegen gelassen. Das muss sich ändern.“ Er hofft auf einen guten Tag seiner Mannschaft und auf einen schlechten Tag der Gastgeber. Dann könnte die Überraschung gelingen.

Haushoher Favorit ist ganz klar Rapid. Mit einem 2:0-Heimsieg an Wochenende gegen Salzburg schossen sich die Hütteldorfer aus ihrem Minitief. Doch Rapid-Trainer Peter Schöttel warnt vor den Gästen aus Altach: „Wir haben Respekt vor den Altachern. Sie stellen eine gut organisierte Mannschaft, auch wenn sie bislang in der Liga hinter den Erwartungen blieben.“ Schöttel weiß um die große Gefahr im klassischen Duell zwischen David und Goliath: „Sie haben nichts zu verlieren und werden dementsprechend auftreten.“ Ein kleiner Vorteil für Altach ist sicherlich der Ausfall von Rapid-Regisseur Steffen Hofmann. Ihn plagt eine Oberschenkelverletzung. Mit Christopher Drazan, Markus Heikkinen und Deni Alar fehlen Schöttel drei weitere wichtige Spieler.

Trotzdem wäre alles andere als ein Rapid-Sieg eine riesen Überraschung. Die, laut Schösswendter, aber möglich ist. Am besten vor vielen Zuschauern: „Es ist geil, gegen Rapid zu spielen. Einen echten Topklub. Hoffentlich kommen ein paar Rapid-Fans. Wenn nur einige Hundert Menschen auf der Westtribüne stehen, wird die Stimmung gewaltig.“

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