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Nach 110 Jahren ist das Ende des GAK besiegelt

Der Meister 2004 kann die notwendige Kaution nicht aufbringen. Nun wird der Grazer Traditionsverein geschlossen.

In seinem 110. Jahr des Bestehens ist der Fußballmeister von 2004 und jetzige Regionalligaverein GAK vor dem Ende. Masseverwalter Norbert Scherbaum hat nach dem Ausbleiben der zweiten Hälfte der Fortführungskaution am Dienstagnachmittag einen Schließungsantrag beim Handelsgericht eingebracht. Dieses sollte nun rasch darüber entscheiden. Der Profibetrieb beim GAK ist bereits seit Montag eingestellt.

Die nach der Schließung des Profibetriebs entstehenden monatlichen Fixkosten von rund 55.000 Euro statt bisher 129.000 Euro können „insbesondere auch im Hinblick auf die anstehende Winterpause nicht aus dem Fortbetrieb finanziert werden“.

Die Aktiva des Vereins haben sich bei der Insolvenzeröffnung laut KSV auf rund 13.000 Euro belaufen. Forderungen aus offenen Kartenrechnungen, Mitgliedsbeiträge sowie Sponsorgelder konnten vom Masseverwalter nicht lukriert werden, da hierzu eine Fortführung des Vereins bis zum Ende der Fußballsaison 2012/13 Vor­aussetzung wäre.

Laut Masseverwalter – so der Kredischutzverband – sei es offenkundig, dass die Fortführung des Vereinsbetriebs zu einer Erhöhung des Ausfalls der Gläubiger führen würde. Die endgültige Entscheidung des Handelsgerichts dürfte am Mittwoch vorliegen.

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