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Zwei Fehler kosten Altach die Sensation

Der SCR Altach unterliegt im ÖFB-Cup bei Rapid Wien mit 2:4 nach Verlängerung. Lange sieht es nach einer Sensation aus, doch Rapid bestraft zwei Fehler gnadenlos.

Michael Prock, Wien

Fehler gegen gute Mannschaften werden sofort bestraft. Wenn ein Team aus der zweiten Liga auf einen Bundesligisten trifft, muss vor allem die Fehlerquote minimiert werden. Wie im ÖFB-Cup-Achtelfinalspiel des SCR Altach bei Rekordmeister Rapid Wien.

Eines dieser Missgeschicke passiert Altach-Kapitän Philipp Netzer vor nur 3300 Zuschauer im Hanappi-Stadion bereits nach fünf Minuten. Ein Rückpass, der sein Ziel (Martin Kobras) um einige Meter verfehlt, landet im Toraus. Den fälligen Eckball verwandelt Terrence Boyd zur Führung. Danach spielen die Rheindörfler fehlerfrei und werden von Minute zu Minute besser. Auch, weil es schwache Wiener zulassen. Es dauert bis zur 30. Minute, ehe Rapid zum zweiten Mal auf den Kasten von Kobras schießt. Boyds Schuss ist dieses Mal kein Problem für den Altach-Keeper.

Spiel gedreht

Was bei der Scharinger-Elf in dieser Saison bislang gar nicht klappte, ist am Mittwoch überhaupt kein Problem: die Chancenauswertung. In der 36. Minute wird Zech im Strafraum gelegt, den fälligen Elfmeter verwertet Aigner souverän. Es ist Altachs erster Torschuss. Sechs Minuten später setzt Netzer mit der zweiten Altach-Chance noch einen drauf. 2:1 in der 42. Minute. Nach dem Seitenwechsel braucht Rapid weitere zehn Minuten, um ins Spiel zu kommen. Dann aber ziehen die Wiener das Spiel auf, was eigentlich von Beginn an zu erwarten war. Sie drängen die Altacher immer weiter hinten hinein. Der Ausgleich liegt in der Luft, doch Boyd versemmelt Chance um Chance. Irgendwann zappelt die Kugel dann doch im Netz (73.). Mehr bringen die Wiener allerdings nicht zusammen. Nach 90 Minuten pfeift Schiedsrichter Prammer ab. Verlängerung.

Indirekter Freistoß

Auch da sieht es lange nach einem Unentschieden aus. Bis die 104. Minute kommt und sich Keeper Martin Kobras den zweiten großen Patzer der Rheindöfler an diesem Abend leistet. Er hält den Ball so lange in den Händen, bis der Unparteiische pfeift. Den indirekten Freistoß aus rund elf Metern verwertet Ildiz zur 3:2-Führung. Nun ist die Luft draußen. Das 4:2 durch Prager kurz vor Schluss ist nur noch Draufgabe. Denn Altach bringt sich mit zwei dummen Fehlern um die Früchte einer starken Leistung gegen erschreckend schwache Rapidler.

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