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Colleoni hält Feldkirch am Leben

Die Lampert-Cracks gewinnen gegen den EHC Lustenau in der Overtime 3:2. Mit einem Sieg heute in Zell am See und mit Schützenhilfe der Wälder wäre die VEU im Halbfinale dabei.

Günther Böhler

Vor knapp 4100 Eishockey-Fans spielten die unter Siegzwang stehenden Feldkircher gleich von der ersten Minute munter nach vorne, doch Stefan Wiedmaier (4.) vergab die erste große Chance auf die erhoffte frühe Führung. Die Lustenauer Löwen, die in der Meisterschaft nicht weiter mitmischen, wehrten sich mit allen Kräften und gingen sogar durch Adrian Ströhle in Minute neun 1:0 in Front. Er schloss nach idealem Saarinen-Zuspiel einen Konter erfolgreich ab. Zunächst weniger erfolgreich die Hausherren. Sie scheiterten immer wieder am gut disponierten 20-jährigen EHC-Keeper Simon Büsel und agierten zudem im Überzahlspiel zu wenig druckvoll.

Doppelschlag der VEU

Erst im dritten Powerplay, in der Vorarlberghalle lief schon das zweite Drittel, durften die Feldkirch-Anhänger jubeln. Daniel Fekete (28.) setzte den Puck zum verdienten Ausgleich in die Maschen. Und nur 30 Sekunden später legte Jure Dolinsek zum 2:1 nach. Damit war das Pulver der Lampert-Schützlinge aber schon wieder verschossen. Auch den Gästen, die vier 17-Jährige im Aufgebot hatten, gelang kein weiterer Treffer und somit ging es mit diesem Ein-Tore-Vorsprung für Feldkirch in den letzten Abschnitt.

In diesem versuchten die Lustenauer – es waren die letzten 20 Minuten für die Löwen in der Saison 2012/13 – dem Erzrivalen noch die Suppe zu versalzen. Was auch teilweise gelang: In der 54. Minute schlug Dominic Haberl, der Junior von EHC-Cotrainer Sigi Haberl – Fekete saß gerade in der Kühlbox – eiskalt zu und traf zum 2:2. Dieser Spielstand stand auch am Ende der regulären Spielzeit auf der Anzeigetafel. Die Feldkircher wehrten sich in der Overtime vehement gegen das vorzeitige Aus und in der 64. Minute erlöste Marc Colleoni die Fans.

Sein Treffer zum 3:2 hielt Feldkirch weiter am Leben. Jetzt zählen für die VEU heute bei den Zeller Eisbären nur drei Punkte und zudem müssen die Bregenzerwälder, ebenfalls nach 60 Minuten, einen Sieg in Laibach einfahren. Dann hätten die Feldkircher, die vier der sechs Saisonduelle gegen die Laibacher für sich entscheiden konnten, die Nase vorn.

Krain fix im Halbfinale

Der EHC Bregenzerwald konnte im ersten Spiel seiner Slowenientour, beim HK Krain, keinen Sieg landen und rutschte auf Platz drei zurück. Bereits nach 154 Sekunden lagen die Slowenen mit 2:0 vorne. Dem wieder einsatzfähigen Pierre Nilsson-Grans (6.) gelang zwar zweimal der Anschlusstreffer, eine Wende gelang den Wäldern jedoch nicht. Am Ende gingen die Krainer, die somit fix im Halbfinale sind, als 4:2-Sieger vom Eis.

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