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Feldkirch im Tal der Tränen

Nur zwei Jahre nach dem Meistertitel in der zweithöchsten Spielklasse verpasst die VEU den Einzug ins Halbfinale. Wälder müssen gegen Zeller Eisbären antreten.

GÜNTHER BÖHLER

Aus und vorbei! Die VEU Feldkirch ist wie Erzrivale EHC Lustenau nur noch Zuschauer in der Inter-National-League. Die zu Saisonbeginn höher eingeschätzten Feldkircher mussten nach dem Grunddurchgang dem slowenischen Duo Slavia Laibach und HK Krain sowie dem EHC Bregenzerwald den Vortritt lassen. Die Aufholjagd der Lampert-Cracks, die zuletzt vier Spiele in Serie gewannen, kam einfach zu spät. Zudem konnten die Bregenzerwälder der VEU bei ihrer Slowenien-Tour keine Schützenhilfe leis-ten.

Keine Schützenhilfe

Dabei schaute es für den EHC Bregenzerwald – und somit auch für Feldkirch – in Laibach bis zur 50. Minute nicht schlecht aus. Beim Stand von 1:1 war noch alles offen. Doch ein Sodrznik-Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten zerstörte sowohl die Hoffnungen der Wälder auf Platz zwei als auch den Halbfinal-Traum der Feldkircher. Die Alfredsson-Schützlinge rutschten somit sogar auf Platz vier zurück und müssen nun gegen den überlegenen Sieger des Grunddurchgangs, den EK Zell am See, antreten. Dies könnte allerdings ein gutes Los sein, denn vier der sechs bisherigen Saisonduelle – 4:5 (H), 6:1 (A), 4:7 (A), 5:3 (H), 4:2 (A), 7:1 (H) – gingen an die Cracks aus dem Bregenzerwald. Dabei ist sicher allen noch der eindrucksvolle 7:1-Heimsieg vor einem Monat in Erinnerung. Pohl und Co. zogen den Eisbären bereits im ers-
ten Drittel mit 6:0 die Krallen.

Schwächstes Heimteam

Von solchen Gala-Vorstellungen vor eigenem Publikum waren die Feldkircher in der Saison 2012/13 meilenweit entfernt. Mit nur 15 Punkten stellte die VEU die heimschwächste Mannschaft dieser Liga. Absoluter Tiefpunkt waren sieben Heimniederlagen in Serie. Und beim Blick auf die Tabelle schmerzen die zwei 0:1-Pleiten gegen Laibach und Krain vor eigenem Publikum wohl besonders. Das oft zitierte Verletzungspech kann und darf jedoch nicht als Entschuldigung gelten. Der eins-tige Eishockey-Paradeklub im Ländle ist nach dem vorzeitigen Aus in der INL – die Tatsache, dass nur sechs Vereine teilnehmen unter-streicht das Dilemma – im Tal der Tränen angelangt. Nach zwei Meistertiteln (2010/11, 2006/07) und zusätzlich fünf Halbfinalteilnahmen in den letzten sieben Jahren ist die VEU Feldkirch im Moment nur noch Nebendarsteller.

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