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Andere Ansprüche

Liebe Fußballfans, ich war sehr überrascht, dass Damir Canadi nach dem Derby von einer guten Leistung seiner Altacher gesprochen hat, und muss ihm klar widersprechen. Im Spiel der Altacher war sehr viel Leerlauf. Richtiger Spielfluß ist gar nie zustande gekommen. Die Altacher haben viel zu wenig über die Außen gespielt und es immer wieder durch die Mitte versucht. Sie haben nie ein taugliches Mittel gefunden, den FC über einen längeren Zeitraum unter Druck zu setzen. Nein, das war kein gutes Spiel. Das Umfeld wird auch nicht akzeptieren, dass sich der Trainer mit einem Unentschieden gegen den FC Lustenau begnügt und hinterher die Leistung schönredet. Das wird dem Budget der Altacher nicht gerecht. Solche Auftritte würden nur dann toleriert werden, wenn viele Vorarlberger zum Einsatz kämen. Aber am Freitag standen nur zwei Vorarlberger in der Startelf. Ich verstehe nicht, warum Spieler wie Jäger oder Erhart nicht mehr Einsatzzeiten bekommen. Wann, wenn nicht jetzt, wollen die Altacher herausfinden, ob es für diese Spieler reicht? Es hat ja geheißen, dass man im Frühjahr alle Spieler unter die Lupe nehmen will. Trotzdem spielt immer die namentlich beste Mannschaft. Ich sage es ganz offen: Von dem angekündigten Vorarlberger Weg sehe ich wenig.

Beim FC Lustenau schöpfen sie ihre Möglichkeiten voll aus. Was die Madlener-Elf taktisch gezeigt hat, war stark. Da steht eine Einheit auf dem Platz, die ungeachtet des Zwangsabstiegs alles gibt. Wobei es ohnehin gar nicht schlecht ist, dass die Spieler jetzt definitiv wissen, dass es im Sommer beim FC nicht mehr weitergeht. Weil sich so jeder Spieler für einen neuen Verein empfehlen muss.

Um die Leistungen der Austria zu analysieren, muss ich etwas ausholen. Ich glaube, die Wahrheit liegt bei den Grün-Weißen in der Mitte. Sie waren im Herbst nicht so stark, wie sie gemacht wurden, und sind jetzt nicht so schlecht, wie es die Ergebnisse glauben machen. Im Herbst haben Spieler wie Harri Dürr und Thiago einfach in einer Überform gespielt. Jetzt spielen sie unter ihren Verhältnissen. Es fehlt aber auch das Spielglück, das sie im Herbst hatten, als sie oft früh in Führung gingen. Die Austria braucht jetzt einfach einen Sieg in Hartberg. Wie der zustande kommt, ist ganz egal. Weil sie mit einem Sieg den Druck an Grödig zurückgeben und es das Erfolgserlebnis sein könnte, das Kräfte freisetzt. Es heißt jetzt einfach Ruhe bewahren bei der Austria.

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