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Bregenz mischt weiter vorne mit

Starke Bregenzer feiern in der wetterbedingt abgespeckten 19. Runde in der Westliga einen 4:2-Heimsieg gegen den FC Kufstein.

Günther Böhler

Der Titelkampf in der Regionalliga West wird nun definitiv zwischen den Salzburger Teams FC Liefering und Austria Salzburg entschieden. Dafür sorgte der SC Bregenz, der den Tabellendritten aus Kufstein im Casino-Stadion verdient mit 4:2 besiegte. Somit verkürzten die Bregenzer einerseits den Rückstand auf die Kufsteiner auf vier Punkte und vergrößerten andererseits den Vorsprung auf Wattens auf ebenso viele Punkte. Die Posavec-Schützlinge mischen also, die Top-Zwei liegen heuer noch außer Reichweite, weiter vorne mit.

In den ersten 45 Minuten bekamen die 400 Zuschauer, die Regen und Kälte trotzten, wenig Herzerwärmendes zu sehen. Die Beschreibung wenig Höhepunkte, wäre schon übertrieben. Doch dafür wurde man in der zweiten Halbzeit mehr als entschädigt.

Einsle beflügelt

In der Pause reagierte SCB-Erfolgscoach Mladen Posavec mit einem taktischen Wechsel und brachte Martin Bartoloni statt Julian Mair ins Spiel. Dies brachte frischen Wind ins Spiel der Hausherren. Dieser beflügelte vor allem Mathias Einsle, der nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff die 1:0-Führung besorgte. Nach einem Durchmarsch auf der linken Seite überlistete er Kufstein-Keeper Fabian Steidl mit einem Aufsetzer. Bregenz machte nun Druck und Bartolini scheiterte innerhalb von drei Minuten gleich zweimal. Quasi aus dem Nichts der Ausgleich in Minute 55. Einsle sprang im Strafraum ein Flankenball an die Hand, und Maximilian Mayerl ließ beim Elfmeter Benjamin Simma keine Chance. Doch nur vier Minuten später war der alte Abstand wieder hergestellt: Einsle bedient nach einem Solo, wieder über links, Lokman Topduman, der flach zum 2:1 einschießt. Und in der 65. Minute konnte Bartonlini – wieder leistete Einsle die Vorarbeit – auf 3:1 erhöhen.

Traumtor von Topduman

Nach dem unnötigen zweiten Gegentreffer, die Bregenzer Abwehr brachte den Ball nicht weg, und Yigit Baydar (78.) war Nutznießer, wurde es kurzzeitig nochmals spannend. Betonung auf kurzzeitig! Denn vier Minuten vor dem Schlusspfiff fixierte Topduman mit einem Traumtor den 4:2-Endstand. Er versetzte an der rechten Strafraumgrenze zwei Gegenspieler, schaute kurz auf und schlenzte den Ball aus spitzem Winkel über den Gäste-Keeper. Fast wäre auch die Leistung von Sidnei Oliveira mit einem Tor belohnt worden, doch der Samba-Tänzer zirkelte in der letzten Minute das Spielgerät an der rechten Kreuzecke vorbei.

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