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Zurück zu gewohnter Stärke

Nach dem Cup-Aus gegen Amstetten will sich der SCR Altach heute (18.30 Uhr) gegen die Vienna rehabilitieren.

Emanuel walser

Nachdem sich die Altacher unter der Woche im ÖFB-Cup gegen den Regionalligisten Amstetten einen eher peinlichen Auftritt leis­teten, steht das heutige Heimspiel gegen die Vienna ganz im Zeichen der Wiedergutmachung. Die Fehler wurden in aller Deutlichkeit angesprochen, wie Trainer Damir Canadi betont: „Es gab nicht’s schönzureden. Auch wenn der Cup für uns nicht obers­te Priorität hat, wollten wir unbedingt weiterkommen.“

Als wäre die Amstetten-Pleite nicht genug, ereilte die Altacher diese Woche noch eine weitere Hiobsbotschaft: Supertalent Felipe Dorta, kaum von einem Kreuzbandriss genesen, hat sich am anderen Knie erneut schwer verletzt. Eine genaue Diagnose steht zwar noch aus, die ersten Wasserstandsmeldungen verheißen laut Canadi aber nichts Gutes: „Der ärztlichen Auskunft nach kann Dorta womöglich bis zur Winterpause nicht mehr mittrainieren.“

In Zeiten schlechter Nachrichten hört man frohe Botschaften naturgemäß umso lieber: Spielmacher Boris Prokupic hat seine lädierte Achillesferse weitestgehend auskuriert, gut möglich, dass er heute zumindest auf der Bank Platz nimmt.

Kommando zurück

Dort werden sich auch jene wiederfinden, die gegen Amstetten ihre Chance in der Anfangsformation ungenutzt verstreichen ließen. „Kommando retour“ heißt’s also wohl für Daniel Krenn, Lukas Jäger, Julian Erhart, Emanuel Schreiner und Patrick Seeger. Für sie werden mit Rafinha, Felix Roth, Louis Mahop, Martin Harrer und Daniel Luxbacher wieder die bewährten Kräfte in die Startformation zurückkehren.

Trotz der überragenden Heimbilanz weiß man im Schnabelholz nur zu gut um die Stärken des Gegners Bescheid. Canadis Kurzanalyse: „Die Vienna hat sich unter Kurt Gager stabilisiert und zuletzt auch gegen starke Mannschaften gepunktet. Das Team ist lauf- und zweikampfstark und im Konter stets gefährlich. Das schnelle Umschaltspiel gilt es für uns frühzeitig zu unterbinden.“

Mag beim ältesten österreichischen Fußballverein unter Gager auch ein frisches Lüftchen wehen, so scheint den Klub in letzter Zeit nur noch seine Patina zusammenzuhalten: Schon im Frühjahr aufgrund akuter Geldnot dem Exitus nahe, hat sich die finanzielle Situation nur um Nuancen entspannt. Wie die Spielergewerkschaft VdF vergangene Woche verlautbarte, wartet der eine oder andere ehemalige Spieler und Trainer immer noch aufs Geld. Rudolf Nowotny, der geschäftsführende Sekretär der Fußballergewerkschaft ist um klare Worte nicht verlegen. „Man zwingt Spieler, dem ihnen zustehenden Geld nachzulaufen. Das ist eines Profiklubs nicht würdig.“ Klamme Fußballvereine gibt’s also auch im Wiener Nobelbezirk Döbling.

„Das ist eines Profiklubs nicht würdig.“ Rudolf Novotny, geschäftsführender Sekretär der Fußballergewerkschaft, über die Zahlungsmoral der Vienna.

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