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Arbeitssieg statt großem Feuerwerk

Altach holte dank eines 3:0-Heimsieges über St. Pölten drei wichtige Punkte im Aufstiegskampf. Schon vor der Pause sorgten die Rheindörfler für klare Verhältnisse.

EMANUEL WALSER

Wenn das Laub, kurz bevor es endgültig verwelkt, einen letzten farbenfrohen Gruß an die Welt schickt und die Sonne sich noch nicht ganz vom Sommer lösen kann, dann kann man schon mal zum Flanierer werden. Doch auch wenn das 3:0 auf der Anzeigentafel einen Altacher Spaziergang vermuten lässt – es war keiner.

St. Pölten zeigte von Beginn weg, dass man nicht des Dabeiseins wegen die Reisestrapazen auf sich genommen hat, und hatte mit einem Weitschuss von Osman Bozkurt auch die erste Möglichkeit der Partie. Doch die Altacher demonstrierten auch ohne die nicht ganz fitten Martin Harrer und Boris Prokopic, dass man sich der Bedeutung des Spiels sehr wohl bewusst war. Ein erstes Ausrufezeichen setzte der sehr gut aufgelegter Patrick Seeger: In der achten Minute degradierte er die versammelte St. Pöltner Defensive zu Statisten und fand erst in Gäste-Keeper Christoph Riegler seinen Meister.

Der durfte sich allerdings nicht allzu lang über die Null freuen. Denn nur Sekunden später nutzte Daniel Luxbacher ein Malheur der Niederösterreicher, spielte den Ball auf Hannes Aigner, der zwar an der Stange scheiterte, dafür wusste aber Philipp Netzer den Abpraller zur Führung zu nutzen. Die Niederösterreicher waren zwar um eine rasche Ergebniskorrektur bemüht, ihren Offensivaktionen fehlte es aber deutlich an Nachdruck. Bis auf eine Chance von Mirnel Sadovic (22.) taugte der Gäste-Angriff – passend zur gestrigen Föhnwetterlage – nur zum lauen Lüftchen.

Roth mit Schmackes

Wie einfach Toreschießen mitunter sein kann, bewiesen die Altacher nach einer guten halben Stunde: Seeger spielt mit Übersicht Felix Roth frei, der drescht das Leder mit Schmackes in die Maschen. Bis zur Halbzeit tat sich dann nur noch wenig, auch das Drehbuch der zweiten Hälfte ist schnell erzählt: St. Pölten hält tapfer dagegen und glänzt mit Ballbesitz, Altach macht aber den Laden dicht und erspielt sich darüber hinaus etliche Konterchancen. Doch erst kurz vor Schluss durften sich Rheindörfler über Zählbares freuen. Ausgerechnet die Defensivspieler Jäger, Schreiner und Lienhart zeigten ihren Kollegen von der Abteilung Attacke, wie‘s man den sich bietenden Raum optimal nützt. Schlussendlich war Lienhart die Ehre beschieden, den Ball ins leere Tor schieben. Fazit: Die Pflicht wurde erfüllt, mehr aber auch nicht.

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