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Bullen eine Nummer zu groß

Der Dornbirner EC konnte gegen starke Salzburger zwei Drittel gut mithalten, am Ende reichte es nicht. Die Bulldogs unterlagen den Bullen mit 4:7.

PATRICK O. MAIER

Am Ende fehlte die Kraft. Die Bulldogs ackerten, was das Zeug hielt – letztlich mussten sie aber doch ihren Kräften Tribut zollen. Gegen das derzeitige Überteam Salzburg, die in den letzten sieben Partien die Halle nur einmal als Verlierer verlassen haben, setzte es für die Dornbirner Eishockeycracks eine 4:7-Niederlage. Dabei verlief beim Spiel gegen die roten Bullen zu Beginn alles nach Plan. Nach gerade Mal eineinhalb Minuten schnappte sich Brendan Brooks einen Abpraller von Chris D’Alvise und brachte seine Bulldogs in Führung.

Die MacQueen-Truppe agierte über Strecken sehr diszipliniert und machte es den Gästen alles andere als leicht – trotzdem schafften die Bullen Minuten später den Ausgleich. Salzburg spielte wesentlich agiler und kombinierte besser als zwei Tage zuvor Fehervar.Mit schnellem Eishockey versuchten die Dornbirner, den Druck aufrecht zu halten, und den immer stärker werdenden Mozartstädtern den Schneid abzukaufen. So gut die Messestädter im ersten Abschnitt begannen, so passiv agierten sie nach der ersten Pause. Die Bullen bedankten sich dafür und gingen erstmals in Führung, nachdem Roe in Überzahl ganz unbehelligt vor dem DEC-Tor seine Kreise ziehen konnte.

Dornbirn kam zurück

Schlag auf Schlag ging es weiter. Jedoch für die Salzburger, die auf 3:1 erhöhten. Doch die Mozartstädter vermochten das Momentum nicht zu nützen. Im Gegenteil: Der Gegentreffer schien den Bulldogs Flügel zu verleihen. Jonathan D’Aversa brachte sein Team mit einem perfekten Schuss ins linke Kreuzeck wieder heran. Nach dem schlechten Start waren die Messestädter nun richtig heiß. Die Partie war nun vollends nach dem Geschmack der 2000 Fans, die ihre Mannschaft lautstark nach vorne peitschten. Mit Erfolg: Martin Mairitsch traf drei Minuten vor der zweiten Pause zum 3:3-Ausgleich.

Es war alles angerichtet für ein enges Schlussdrittel. Doch die Spannung währte nur kurz. Nachdem Brendan Brooks eine tolle Vorlage von D’Alvise nicht nutzen konnte, konterte Salzburg postwendend und erhöhte auf 4:3. Danach war die Luft draußen. Zwar hatten die Bulldogs noch einmal die Chance auf den Ausgleich, waren aber insgesamt zu harmlos. Die Gäste wirkten körperlich stark und zeigten den Dornbirnern die Grenzen auf. Die Folge: 3:5 und 3:6. Auch das kurze Aufbäumen am Ende blieb unbelohnt. Salzburg verließ schließlich mit einem eindeutigen 7:4-Sieg das Messestadion.

Stimmen zum SPIEL

„Es war ein enges Spiel und ich denke, dass wir trotz der Niederlage gut mithalten konnten. Wir sind zu Beginn in Führung gegangen, danach hätte das Spiel auf beide Seiten kippen können. Am Ende haben wir versucht uns zurückzukämpfen, leider war dies aber zu spät. Salzburg machte einfach weniger Fehler – das war der Unterschied.“

Brendan Brooks,

Spieler dornbirner EC

„Wir haben im letzten Drittel zu viele individuelle Fehler gemacht – das hat uns das Genick gebrochen. Wir hatten es zuvor immer wieder geschafft zurückzukommen, obwohl es gegen Salzburg mit drei ausgeglichen und starken Linien sehr schwer war. Ich bin über das Endergebnis doch sehr enttäuscht.“

DAVE MACQUEEN,

Trainer D0rnbirner EC

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