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„Mit 38 Jahren darf auch mal Schluss sein“

Wolfurt-Torhüter Thomas Fetz (38) hat heuer zum bereits 18. Mal beim Masters teilgenommen. Im Sommer will er seine Karriere beenden.

Sie standen bei allen bisherigen Hallenmasters für Wolfurt im Tor. Überwiegt die Freude über den dritten Platz oder der Ärger, dass es wieder knapp nicht für den Titel gereicht hat?

Thomas Fetz: Der dritte Platz ist ein versöhnliches Ende. Kompliment an die Mannschaft, dass sie im Spiel um Platz drei noch einmal Vollgas gegeben hat. Aber natürlich schwingt auch ein wenig Wehmut mit, zumal das Halbfinalaus gegen Andelsbuch denkbar knapp war.

Stimmt eigentlich die Geschichte, dass Sie sich in der Ruhe einer Berghütte eigens fürs Masters vorbereitet haben?

Fetz (lacht): In erster Linie habe ich mit meiner Familie fünf Tage auf einer Alphütte Urlaub gemacht! Aber natürlich hat die Ruhe der Vorbereitung auf das Turnier nicht geschadet.

Wird ihrer 18. Teilnahme eigentlich noch eine 19. folgen?

Fetz: Nein, ich werde meine Karriere definitv im Sommer beenden. Mit 38 Jahren darf auch mal Schluss sein.

Sie waren eine der prägenden Torhüterfiguren der Mastersgeschichte. Auch heuer waren Sie für viele wieder der beste Keeper. Die Halle scheint Ihnen zu liegen …

Fetz: Ja, das stimmt. Die Halle ist ganz mein Metier. Ich hab schon in jungen Jahren wahnsinnig gern auf dem Parkett gekickt. Mir taugt das schnelle Spiel. So ist man als Torhüter durchgehend gefordert und kann sich oft auszeichnen.

Welche Erinnerungen bleiben Ihnen von 18 Jahren Masters?

Fetz: Neben den persönlichen Auszeichnungen (Anm: drei Mal bester Torhüter des Turniers) waren natürlich die zwei zweiten Plätze mit Wolfurt die absoluten Highlights. Allerdings ist das schon eine Weile her, damals hat man noch in Schilling gezahlt.

Wie hat sich das Masters seit damals verändert?

Fetz: Es hat sich enorm entwickelt. Nicht nur, dass viel mehr Mannschaften dabei sind, auch die Qualität hat sich immens verbessert. Besonders die vielen jungen Spieler sind mit großem Ehrgeiz bei der Sache.

Und die Veränderungen im Umfeld?

Fetz: Das Zuschauerinteresse ist im Vergleich zu früher natürlich ungleich größer. Als zuletzt die Wälder-Teams Alberschwende, Bizau und Hittisau in einer Halbfinalgruppe gespielt haben, war die Halle sogar erstmals komplett ausverkauft. Eines darf man aber nicht vergessen: Ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre so ein Event nicht möglich. Diesen kann man gar nicht genug danken.

Was wünschen Sie sich noch für das letzte Halbjahr ihrer Karriere?

Fetz: Den Meistertitel! Gemeinsam mit meinem Lieblingstrainer Stipo Palinic, der uns ja wieder trainiert, zum Abschluss meiner Karriere am Ende der Saison ganz oben zu stehen – das wär’s! Da könnte ich dann auch leicht verschmerzen, dass es nie für den Sieg beim Mas­ters gereicht hat.

MASTERS-Splitter

Sehr gut getroffen. Der Dornbirner Semih Yasar, der bereits im Halbfinale maßgeblich am Weiterkommen der Rothosen beteiligt war, wurde mit sechs Treffern Torschützenkönig.

Richtig herangepirscht Der Sieg des FC Andelsbuch ist nach den Ergebnissen der letzten Jahre mehr als verdient. Die Andelsbucher haben sich richtig herangepirscht und sicherten sich nach den Finalteilnahmen 2010 (6.), 2012 (4.) und 2013 (2.) erstmals den Titel beim Hallenmasters.

Der Sieger-Kader. Neben Reinaldo Ribeiro, der zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde, waren bei den Andelsbuchern folgende Spieler im Einsatz: Jürgen Gasser (Tor), David Fink, Michael Kriegner, Andreas Bechter, Helmut Hafner, Rene von der Thannen, Herwig Liebschick und Boris Simma.

Effektives Geheimtraining Die siegreichen Andelsbucher fragten aufgrund des Fehlens einer geeigneten Halle vor Weihnachten beim FC Wolfurt um eine Trainingseinheit an. Der einzige freie Termin am 24. Dezember wurde genützt und wie es scheint, war dies die perfekte Vorbereitung.

Bester Keeper. Marc Gasser (Bild unten) vom FC Bizau holte sich den Titel des besten Torhüters. Der Keeper hielt sein Team am Finaltag mit Glanzparaden im Spiel und hatte großen Anteil an der Endspielteilnahme der Bizauer.

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