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Wenn einer eine Reise tut…

Austria-Co-Trainer Hakan Karaosman tauschte im Urlaub den Trainingsanzug mit dem Designeranzug und modelte. In der NEUE erzählt er, wie es dazu gekommen ist.

Hannes Mayer

Hakan Karaosman schlendert durch Istanbul, als ihn eine Frau anspricht. Ob er Model sei, will die Fremde vom Co-Trainer der Austria wissen. Als Karaosman verneint, schickt die Frau hinterher: „Ich würde gerne ein paar Aufnahmen von Ihnen machen. Sind sie dabei?“ Was wie ein Gag oder nach der Sendung „Versteckte Kamera“ klingt, ist tatsächlich ernst gemeint. Die Frau entpuppt sich als Mitarbeiterin einer Agentur, die für das türkisch-stämmige, international tätige Mode-Label „networks“ einen Katalog produziert.

Ausflug in eine andere Welt

Besonders angetan ist die Agenturmitarbeiterin von Karaosmans Bart, wie der schildert: „Sie meinte, ein Bart zu tragen, sei momentan „in“ und ich habe ihr erzählt, dass ich den wegen einer Wette im Fußball trage.“ Eins ergibt das andere und so steht die rechte Hand von Helgi Kolvidsson bald darauf für Probeaufnahmen vor der Kamera. Und tatsächlich: Die Bilder kommen gut an. Karaosman wird für ein Fotoshooting gebucht.

„Das Fotoshooting war ganz schön anstrengend“, gesteht der 41-Jährige. Neun Stunden lang posiert der Deutsch-Türke. Dabei imponiert er dem Fotografen und dessen Team nicht nur mit seiner Ausstrahlung, sondern auch mit seiner Ruhe. „Sie sagten, dass Models normalerweise nicht so entspannt sind wie ich und Ärger machen, wenn das Shooting so lange dauert. Aber für mich war das ein Erlebnis.“ Von allen Seiten zupfen und zerren sie an Karaosman, damit er perfekt im Bild ist. „Das Witzige war, dass sie ständig Essen kommen ließen. In den Pausen habe ich andauernd gegessen. Es war wie ein Ausflug in eine andere Welt, es hat mir wirklich Spaß gemacht und die Bilder sind, wie ich finde, richtig gut geworden.“

Bleibt die Frage, ob Karaosman wieder was von der Agentur gehört hat? „Ja“, erwidert er mit einem spitzbübischen Lächeln. „Sie hätten drei Aufträge für mich. Aber das kann ich nicht machen, dafür fehlt mir die Zeit. Ich bin Trainer und nicht Model.“ Sprich: Sein Revier ist und bleibt der Fußball.

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