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Ausgangslage ist nahezu perfekt

Der Dornbirner EC hat mit dem Sieg in Graz in allen direkten Duellen die Nase vorne. Heute gegen Bozen sind aber zwei Punkte Pflicht, um weiter nach vorne zu rücken.

MICHAEL PROCK

Ein Eishockeyspiel ist fertig, wenn die Schlusssirene ertönt. Ein Satz, den sich die Bulldogs-Spieler wohl besonders eingeprägt haben. Denn sowohl am Montag gegen die Vienna Capitals als auch am Freitag gegen die Graz99ers trafen die Dornbirner kurz vor dem Ende zum Ausgleich, um danach in der Verlängerung als Sieger vom Eis zu gehen.

Die Belohnung: eine reale Chance, die Qualifikationsrunde mit vier Punkten zu starten. Dazu nötig: Ein Sieg heute (17.50 Uhr) im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs gegen Bozen bei gleichzeitigem Punktelassen der Konkurrenz aus Graz und Klagenfurt. Der Vorteil: Dornbirn hat in allen direkten Duellen die Nase vorne, wäre also bei Punktegleichheit vor Klagenfurt, Graz oder Fehervar platziert. Der Nachteil: Zumindest der KAC hat mit Laibach einen vermeintlich leichteren Gegner.

Für Bozen geht es heute um nichts mehr. Die Südtiroler werden den Grunddurchgang auf Rang vier beenden – ein sensationelles Ergebnis für den Liganeuling. Füchse-Coach Tom Pokel hat bereits angedeutet, dass er einige Stammspieler schonen wird: „Das ist eine gute Chance für die jüngeren Cracks. Wir wollen aber in Dornbirn nochmals eine gute Leistung zeigen und gewinnen.“ Pokels Gegenüber Dave MacQueen warnt: „Mir wäre es lieber, er würde seine Stammmannschaft spielen lassen. Dann wüssten wir, was auf uns zukommt. So wissen wir es nicht genau. Außerdem wollen Spieler, die weniger zum Einsatz kommen, in solchen Spielen auf sich aufmerksam machen.“ Grundsätzlich müsse er vor dem Spiel aber nicht mehr viel sagen: „Wir müssen einfach so agieren, wie in den vergangenen zwei Monaten. Unsere Strategie wissen wir. Am Ende müssen wir einfach ein Tor mehr schießen als der Gegner.“ Was dieser natürlich verhindern will. Bozens Spielstil basiert auf einer starken Abwehr. Da klingt die Ansage von Pokel beinahe wie eine Drohung: „Meine Jungs müssen noch defensiver agieren.“

Sonne weiter verletzt

Weiterhin passen muss Brett Sonne. Es ist sogar fraglich, ob der Center diese Saison überhaupt noch einmal zum Einsatz kommen wird. Sollten sich die Befürchtungen bewahrheiten, würden sich die Bulldogs schnellstmöglich um einen adäquaten Ersatz kümmern müssen. Heute wird wahrscheinlich wieder Alexander Feichtner in der ersten Linie Sonnes Platz einnehmen.

Während sich die Cracks auf dem Eis abmühen, wird das Publikum mit einem Auge nach Graz, Laibach und Fehervar blicken. Dort wird sich weisen, wie viel ein Sieg wert sein könnte. Aber zuerst müssen die Bulldogs den Tabellenvierten schlagen.

Das ist schwer genug.

Dornbirner EC – HC Bozen

Messestadion Dornbirn, 17.50 Uhr, SR Graber/Podlesnik

Olympia Laibach – EC KAC

Hala Tivoli, 17.50 Uhr, SR Dremelj/Nikolic

Graz 99ers – HC Orli Znojmo

Eishalle Liebenau, 17.50 Uhr, SR Kincses/Warschaw

Fehervar AV19 – EHC Linz

Eishalle Fehervar, 17.50 Uhr, SR Kaspar/Smetana

HC Innsbruck – EC Salzburg

Eisarena Innsbruck, 17.50 Uhr, SR Berneker/Kellner

Vienna Capitals – Villacher SV

Albert-Schultz-Halle, 17.50 Uhr, SR Gebei/Siegel

TAbelle

1. Capitals 43 29 2 12 149:102 60

2. Linz 43 29 2 12 156:118 60

3. Salzburg 43 28 3 12 148:106 59

4. Bozen 43 25 7 11 134:118 57

5. VSV 43 26 2 15 163:128 54

6. Znojmo 43 24 6 13 141:120 54

7. KAC 43 21 4 18 117:129 46

8. Graz 43 19 7 17 108:124 45

9. Dornbirn 43 20 4 19 136:150 44

10. Fehervar 43 18 7 18 118:143 43

11. Innsbruck 43 10 4 29 105:177 24

12. Laibach 43 9 2 32 97:157 20

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