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Der Teamchef in Bedrängnis

Die Eishockey-Fans machen für den Lustenauer Markus Peintner mobil.

Wie hätte Teamchef Manny Viveiros seinen Olympia-Kader wohl zusammengestellt, hätte er nur die leiseste Vorahnung gehabt, welche „Lawine“ er lostritt? Nicht nur zwei seiner drei Tormänner – René Swette und Fabian Weinhandl, beide vom KAC – bringen Viveiros mehr und mehr in Bedrängnis, sondern vor allem der aus dem Kader „aussortierte“ Markus Peintner, dessen Treffer zum 2:2 vor einem Jahr beim Qualifikationsfinalspiel gegen Deutschland quasi das Tor nach Sotschi war.

Die umgehend kreierte Facebook-Plattform „34 Peintner zu Olympia 2014“ hatte gestern am Abend bereits an die 4500 Anhänger. Rot-weiß-rote Mützen mit einer 34 wurden gestrickt, eigene T-Shirts und Pullover hergestellt. Und sogar Matthias Iberer, statt Peintner und eher fragwürdig nominierter Linz-Stürmer, hat Freitag in den Schlussminuten gegen Bozen sein Trikot mit der Nummer 15 gegen eines mit einem 34er getauscht.

Nochmals richtig nachgelegt haben dann die „Salzburger Nachrichten“, die in ihrer Eishockey-Kolumne „Powerplay“ „Die sonderbare Ansicht des Manny V.“ scharf kritisierte. Von der üblichen „Kärnten-Connection“ ist dort die Rede. Und davon, dass sich Viveiros „für den Villacher Fasching, aber nicht als Teamchef“ qualifiziere.

Dabei ist das Markus Peintner gar nicht so recht. „Mir wird das alles zu viel. Ich möchte nicht derart im Vordergrund stehen“, sagt der VSV-Stürmer. Gibt allerdings auch zu, dass ihn der Olympia-Kader anfangs „in einen Schockzustand“ versetzt habe. „Jetzt habe ich mich aber damit abgefunden. Ich muss schließlich einen Weg finden, um abzuschalten“, sagt Peintner. Teamchef Viveiros habe ihn auch angerufen. „Ich habe ihn nicht kritisiert. Wir haben eine Gesprächsbasis.“ Die Hoffnung, doch noch ins Team zu rutschen, gibt Peintner schließlich nicht ganz auf. „Ich bin jedenfalls bereit.“

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