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Eishockeyfans feiern die Feste, wie sie fallen

Über 2000 Zuschauer sorgten gestern in der Lustenauer Rheinhalle für Gänsehautstimmung.

Mögen die Play-offs auch noch eine Weile hin sein – wenn sich der EHC Lustenau und die VEU Feldkirch kurz vor Ende des Grunddurchgangs um ein Play-off-Ticket matchen, muss man die Fans beider Lager nicht mit Freibier in die Halle locken. Und so waren gestern all jene gut beraten, die sich zeitig in der Lustenauer Eishalle einfanden. Früh vor Ort war auch der harte Kern der Gästefans, schließlich galt es, standesgemäß in „feindliches“ Gebiet einzuziehen: in der Gruppe und lautstark. Dem wollten die Hausherren naturgemäß nicht nachstehen. Unterstützt von Fans des HC Maustadt bereiteten diese den Gästen aus der Montfortstadt einen „warmen“ Empfang. Wurde auf dem Eis der Begriff „Schlagabtausch“ auch ab und an wörtlich genommen, jener der Fans war ein rein verbaler. Soll meinen: Derbystimmung im besten Sinne.

Großes Gesprächsthema in den Drittelpausen war natürlich der harte Kampf um die Play-off-Plätze, hüben wie drüben war man sich einig: Wenn irgend möglich sollte der Weg in der Qualifying Round verhindert werden. Gründe dafür fanden die Fans genug: Die Gegner gleichermaßen unangenehm wie teils auch unattraktiv, die Reisebelastung immens und ein sportliches Happy-End ungewiss.

Alfare und Eiler geehrt

Dementsprechend unerbittlich ging es auf dem Eis zur Sache, dementsprechend arg wurden aber auch die Stimmbänder der Zuschauer strapaziert. Angesichts des dramatischen Spielverlaufs war man um jede Ablenkung dankbar. Für den unfreiwilligen Höhepunkt des Pausenprogramms sorgte jener Fahrer, der während einer Autovorführungdie spezifischen Eigenschaften von gefrorenem Wasser falsch einschätzte und in die Bande schlitterte. Glimpfliches Ende der Slapstickeinlage: Spielbegrenzung wie Geländewagen haben den Crashtest bestanden.

Eine volle Halle ist natürlich auch der beste Rahmen, um verdiente Spieler würdig zu verabschieden. Die Eislöwen packten die Gelegenheit beim Schopfe und sagten den beiden EHC-Urgesteinen Thomas Alfare und Christoph „Pippo“ Eiler stilvoll Adieu. Dass die Hausherren am Ende gewannen, fügte sich da natürlich perfekt ins Bild.

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