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Löwen gelingt die Revanche

Der EHC Lustenau feiert einen knappen 2:1-Derbysieg gegen die VEU Feldkirch und zieht somit in der INL-Tabelle mit dem Lokalkontrahenten gleich.

Günther Böhler, Emanuel Walser (Text), Dietmar ­Stiplovsek (Fotos)

Das Ländle-Duell um die wichtigen drei Punkte begann vor knapp 2100 Zuschauern mit einer Abtastphase. Die ersten auffallenden Akzente setzten dann die Gäste aus Feldkirch, doch der allein anstürmende Christoph Draschkowitz (4.) scheiterte an Lustenau-Keeper Heikki Tuomisto. Und wenig später blieb der junge Finne auch gegen VEU-Goalgetter Martin Tomasek Sieger. In der siebten Minute der erste Hochkaräter für die Hausherren. Emil Lahti brachte jedoch das Kunststück zusammen, das leere Tor zu verfehlen. 60 Sekunden später war es jedoch so weit: In Überzahl (4 gegen drei) nützten die Lustenauer den Platz optimal und Kapitän Toni Saarinen brachte den EHC 1:0 in Front. In Folge ging es flott hin und her, doch Tuomisto und sein Gegenüber Bernhard Bock hielten ihr Gehäuse sauber.

Die zweiten zwanzig Minuten begannen mit einem sehenswerten Sololauf von VEU-Crack Marc Colleoni. Wieder war Tuomisto auf dem Posten. Ansonsten war das Mitteldrittel eine müde Angelegenheit mit wenigen Höhepunkten. Die Fans wurden allerdings mit einem Box-Duell zwischen Thomas Auer und Maxim Abaev entschädigt, bei dem beide Akteure zwei plus zwei plus zehn Minuten ausfassten.

Spannung pur

Das Schlussdrittel entwickelte sich zu einem wahren Eishockey-Krimi. In der 44. Minute servierte Neuzugang Nicholas Hollendonner auf Simon Hämmerle, der auf 2:0 erhöhte. Die Lustenauer konnten sich jedoch nur 15 Sekunden freuen, denn ausgerechnet der Lustenauer in den Reihen der VEU, Martin Grabher Meyer, stellte den alten Abstand wieder her. Nun waren die Monfortstädter am Drücker, aber Tuomisto – er wurde völlig zu Recht EHC-Spieler des Abends – war nicht mehr zu bezwingen. In der Schlussphase spielten die Löwen den 2:1-Sieg clever nach Hause und haben nun sehr gute Karten, um nach dem Grunddurchgang unter den Top-Fünf zu sein.

Der EHC Bregenzerwald ließ sich in Meran durch eine frühe Führung der Südtiroler nicht beirren und glich in Minute 15 durch Christian Ban aus. Kurz nach dem ersten Wechsel brachte Dominik Bereuter den amtierenden Meister im Powerplay auf die Siegstraße und Ban (32.) baute den Vorsprung aus. Den Schlusspunkt zum 4:1 setzte Peter Lenes zehn Minuten vor der Schlusssirene. Die Alfredsson-Cracks wahrten somit ihre Chance auf die „Master Round“, müssen aber zum Abschluss des Grunddurchgangs – die Wälder haben nur noch ein Spiel – auf Schützenhilfe hoffen.

EHC Palaoro Lustenau – FBI
VEU Feldkirch 2:1 (1:0, 0:0, 1:1). Rheinhalle, 2032 Zuschauer. Tore: Saarinen (8./PP), Hämmerle (44.) bzw. Grabher Meyer (44.)

HC Meran – EHC Bregenzerwald 1:4 (1:1, 0:2, 0:1). Eishalle Meran, 450 Zuschauer. Tore: Plankl (3.) bzw. Ban (15., 32.), Bereuter (23./PP), Lenes (50.)

Außerdem: Neumarkt – Gröden 0:1 n.V., Eppan – Jesenice 3:0, Zell am See – Maribor 8:1, Bled – Celje 6:4, Kranj – Laibach 1:4

Tabelle

1. Gröden 26 114:57 58

2. Eppan 26 93:46 58

3. Zell 26 111:62 55

4. Neumarkt 26 102:51 55

5. Feldkirch 26 131:68 54

6. Lustenau 26 95:77 54

7. B’wald 27 87:61 53

8. Jesenice 26 100:67 41

9. Laibach 26 78:82 39

10. Kaltern 26 88:87 33

11. Meran 26 86:91 30

12. Kranj 27 70:100 27

13. Maribor 26 67:142 14

14. Celje 26 63:149 9

15. Bled 26 48:191 8

Nächste Runde, Freitag, 17. Jänner:
Gröden – Bled. Samstag: Feldkich – Zell am See, Lustenau – Maribor, Laibach – Eppan, Meran – Celje, Kaltern – Jesenice

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