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Die Bulldogs sind reif für die Play-offs

Der EC Dornbirn geht nach dem 8:1-Kantersieg über Bozen mit drei Bonuspunkten ins Play-off-Rennen. Für dieses scheinen die Bulldogs bestens ge­rüstet.

Emanuel Walser

Nach dem grandiosen 8:1-Heimsieg über den HC Bozen können die Bulldogs bester Dinge ins Rennen um die restlichen zwei Play-off-Plätze gehen. Fürchten brauchen sich die Dornbirner jedenfalls nicht, ganz im Gegenteil – viele Argumente sprechen für die Messestädter:

Die Ausgangslage

Der Sieg über Bozen war im wahrsten Sinne des Wortes mehr als zwei Punkte wert. Denn durch diesen haben die Dornbirner den Grunddurchgang auf dem achten Platz abgeschlossen und gehen mit dem Bonus von drei Punkten in die Play-off-Runde. Klingt nach wenig, ist aber trotzdem viel. Es sei an das Vorjahr erinnert: Damals reichte es am Ende knapp nicht fürs Viertelfinale – hätten die Bulldogs aber Bonuspunkte aus dem Grunddurchgang mitgenommen, wären sie in der Runde der letzten Acht dabei gewesen.

Die Entwicklung

Die positive sportliche Entwicklung der Dornbirner ist augenscheinlich. Der Verein hat sich buchstäblich auf allen Linien verbessert. Musste in der Vorsaison der Kader noch im Eilverfahren erstellt werden, so hatte man vor dieser Saison deutlich mehr Zeit. Das Ergebnis ist ein stimmig zusammengestelltes Team, welches auch als solches auftritt. In der defensiven Abstimmung wurden zuletzt deutliche Fortschritte gemacht und in der Offensive greifen die Mechanismen ohnehin schon seit Saisonstart. Nicht umsonst verfügen die Messestädter über das stärkste Powerplay der Liga.

Die Formkurve

Das Play-off-Race kommt zur rechten Zeit. Die vergangenen Wochen präsentierten sich die Bulldogs in absoluter Höchstform, die jüngsten fünf Spiele wurden allesamt gewonnen.

Die Gegner

Angst brauchen die Bulldogs vor den Kontrahenten um ein Play-off-Ticket wahrlich keine zu haben. Die Dornbirner können gegen alle Gegner eine zumindest ausgeglichene Bilanz vorweisen. Laibach und Fehervar haben die Bulldogs ohnehin zum „Fressen“ gern, aber auch in den direkten Duellen gegen Graz und Rekordmeister KAC hatte man im Grunddurchgang die Nase vorn. Einzig gegen Innsbruck tut sich der DEC ein wenig schwer: Zwei Siege, bei ebenso vielen Niederlagen, sind gegen den Tabellenvorletzten sicherlich eine ausbaufähige Bilanz.

Das Publikum

Das auf dem Eis Dargebotene wird in zunehmendem Maße auch von den Zuschauern honoriert. Der Trend ist eindeutig: Nicht nur dass das Publikumsinteresse in den letzten eineinhalb Jahren kontinuierlich gestiegen ist, auch das Stimmungsbarometer in der Messehalle erreichte zuletzt neue Höhen. Lautstarke Unterstützung fürs eigene Team ist längst der Regelfall, Standing Ovations keine Ausnahme mehr. Gegen Villach war die Halle mit 4200 Fans sogar erstmals ausverkauft, auch zuletzt gegen Bozen fanden sich nur noch vereinzelt freie Plätze. 2618 Zuschauer lockten die Bulldogs im Schnitt in die Halle – dafür braucht man sich auch in der EBEL nicht zu genieren.

Das Fazit

Würde der Dornbirner EC schon in seinem zweiten EBEL-Jahr die Play-offs erreichen, wäre dies längst keine Sensation mehr, sondern der verdiente Lohn stetiger Aufbauarbeit.

Dornbirner EC – HC Bozen 8:1

(2:0, 3:0, 3:1). Dornbirner Messestadion, 4050 Zuschauer, SR Graber/Podlesnik. Tore: Mink (6., 10., 37./PP), Arniel (22./SH), D’Alvise (25./PP, 49.), Aquino (48./PP), Putnik (49.) bzw. Sharp (54.). Strafminuten: je 6

Olympia Laibach – EC KAC 1:2 n.V.

(1:0,0:0,0:1/0:1). Olympiahalle Sarajevo, 6700 Zuschauer, SR Dremelj/Nikolic. Tore: Hebar (13./PP) bzw. Spurgeon (47./PP), Scofield (63.). Strafminuten: 10 bzw. 8

Graz 99ers – HC Orli Znojmo 2:3

(0:1, 1:0, 1:2). Eishalle Liebenau, 2280 Zuschauer, SR Kincses/Warschaw. Tore: Kaspitz (27./PP), Lemieux (60./SH) bzw. Novak (9.), Beranek (44.), Fiala (49.). Strafminuten: 14 bzw. 12

Fehervar AV19 – EHC Linz 1:4

(0:2, 1:0, 0:2). Eishalle Szekesfehervar, 3074 Zuschauer, SR Kaspar/Smetana. Tore: Sziranyi (23.) bzw. Ulmer (8.), Leahy (9.), Hisey (50./PP), Oberkofler (60./EN). Strafminuten: je 8

HC Innsbruck – EC Salzburg 1:4 (1:1,0:2,0:1). Eisarena Innsbruck, 1800 Zuschauer, SR Berneker/Kellner. Tore: Höller (9./PP) bzw. Brophey (19./PP), Raffl (31./PP), Latusa (38.), Cullen (57.). Strafminuten: 14 plus 10 Munro bzw. 10

Vienna Capitals – Villacher SV 11:1

(5:0, 4:1, 2:0). Albert-Schultz-Halle, 6350 Zuschauer, SR Gebei/Siegel. Tore: Rotter (2., 30., 59.), Sylvester (7./PP, 28.), Schlacher (17.), Fortier (19., 22.), Hartl (20.), Ferland (30.), Gratton (53./PP2) bzw. Rauchenwald (37.). Strafminuten: 6 bzw. 14

TAbelle, Ende Grunddurchgang

1. Capitals 44 30 2 12 160:103 62*

2. Linz 44 30 2 12 160:119 62*

3. Salzburg 44 29 3 12 152:107 61*

4. Bozen 44 25 7 12 135:126 57*

5. Znojmo 44 25 6 13 144:122 56*

6. Villach 44 26 2 16 164:139 54*

7. KAC 44 22 4 18 119:130 48

8. Dornbirn 44 21 4 19 144:151 46

9. Graz 44 19 7 18 110:127 45

10. Fehervar 44 18 7 19 119:147 43

11. Innsbruck 44 10 4 30 106:181 24

12. Laibach 44 9 3 32 98:159 21

*in der Zwischenrunde (fix für die Play-offs qualifiziert)

Freitag (17. 1.), Zwischenrunde: Vienna Capitals – VSV, Linz – Znojmo, Salzburg – Bozen (alle 19.15 Uhr)

Play-off-Runde: Dornbirn – Innsbruck, KAC – Laibach, Graz – Fehervar (alle 19.15 Uhr).

TAbelle, Play-off-Runde

1. KAC 0 0 0 0 0:0 4*

2. Dornbirn 0 0 0 0 0:0 3*

3. Graz 0 0 0 0 0:0 2*

4. Fehervar 0 0 0 0 0:0 1*

5. Innsbruck 0 0 0 0 0:0 0*

6. Laibach 0 0 0 0 0:0 0*

*Bonuspunkte

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