Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Eine Weltcup-Kugel nach nur vier Flügen

Der Slowene Peter Prevc siegte beim zweiten Kulm-Fliegen vor Gregor Schlieren­zauer.

So schnell kann’s gehen. Zwei Weltcupsprünge am ersten Tag und nochmals zwei am zweiten – und schon war die kleine Kristallkugel für den Sieg im Skiflug-Gesamtweltcup der Saison 2013/14 vergeben. Wie das? Die Weitenjagd am Kulm war heuer die einzige auf einer Fliegerschanze, nur im März geht es in Harrachov nochmals über einen großen Bakken, allerdings bei der Skiflug-WM.

So einfach, sich auf der Ehrentafel der weltbesten Flieger einen Platz für die Ewigkeit zu sichern, war es also noch nie. Dankend angenommen hat dieses Angebot Peter Prevc. Nach dem zweiten Platz am Vortag flog der Slowene beim zweiten Kulm-Bewerb vor 30.000 Fans zu seinem ersten Weltcupsieg. Das reichte, um sich im Flieger-Weltcup vor dem 41-jährigen Schanzen-Methusalem Noriaki Kasai („Vielleicht springe ich noch zehn Jahre weiter“, lachte der Dritte beim zweiten Fliegen) und Gregor Schlierenzauer zu behaupten.

Schlierenzauer happy

Doch nicht nur Prevc strahlte um die Wette, auch Schlierenzauer hatte ein zufriedenes Lachen im Gesicht. Nach dem dritten Platz am Vortag musste er sich diesmal als Zweiter nur um läppische 2,1 Punkte dem Slowenen geschlagen geben. „Es war heute wieder ein sehr schönes Gefühl in der Luft. Und das Publikum ist sowieso unglaublich.“ Natürlich hätte sich der 24-jährige Stubaier liebend gerne den Tagessieg geschnappt, doch konnte Schlierenzauer trotzdem positiv resümieren. Vor allem, „weil es für mich das konstanteste Wochenende der bisherigen Saison war“.

Die Formkurve des Ausnahmekönners marschiert also wieder zur rechten Zeit ungebremst nach oben, nähern sich doch auch die Olympischen Spiele in Sotschi mit Riesenschritten. Und bekanntlich hat Schlierenzauer die gesamte Saison auf dieses Ziel ausgelegt. „Keine Frage, ich will Einzel-Gold. Das Wochenende am Kulm war wieder ein Schritt in diese Richtung.“

Aber zu verbessern gäbe es immer was, weil „Skispringen wie Golfspielen eine koordinative Sportart ist, wo Kleinigkeiten entscheiden können.“ Ob er im Golfen auch so gut wie auf der Schanze sei? „Nein, ich bin eher ein spartanischer Golfer. Und weil ich noch kein Turnier gespielt habe, liegt mein Handicap noch bei 45.“

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.