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„Wir wollen noch lange beim Turnier dabei bleiben“

Hards Dominik Schmid im Interview über seine bisherigen Eindrücke von der Handball-EM in Dänemark.

Ihr habt gegen Turnierfavorit Dänemark mit 29:33 verloren. Wie war’s gegen den Gastgeber vor 14.000 Fans zu spielen?

Dominik Schmid: Die Atmosphäre war einzigartig! Vor vollem Haus gegen internationale Topstars zu spielen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt – das hat schon was. Ich denke wir haben den Dänen einen guten Kampf geboten und dürfen mit unserer Leistung zufrieden sein. Allerdings wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Vor allem in der Deckung sind wir nicht so kompakt gestanden wie beim Sieg gegen Tschechien (Anmerkung: 30:20) und haben zu viele leichte Gegentore kassiert. Zudem haben wir uns in der Offensive zu viele individuelle Fehler geleistet.

Wie waren Sie mit der eigenen Leistung zufrieden?

Schmid: Ich denke ich habe meine Aufgaben ganz gut erfüllt. Aber es ist sicherlich noch Luft nach oben drinnen. In ers­ter Linie freue ich mich, dass ich zu meinen Einsatzzeiten komme und mich auf dieser tollen Bühne präsentieren darf.

Sehen Sie das Turnier auch als Chance sich ins Blickfeld der Scouts zu spielen?

Schmid: Natürlich will ich die Gelegenheit nutzen, um auf mich aufmerksam zu machen. Klarerweise steht man in der HLA nicht so im Fokus wie hier bei der Europameisterschaft. Doch in erster Linie wollen wir als Team den österreichischen Handball gut vertreten. Das ist uns bisher auch gelungen. Ein Sieg wie gegen Tschechien wird auch international registriert. Schließlich spielen dort Weltstars wie Filip Jicha oder Radek Horak. Ich denke, dass mittlerweile jeder Gegner Respekt vor uns hat. Und was noch wichtiger ist: Wir wissen, dass wir an einem guten Tag gegen jede Mannschaft gewinnen können.

Schon heute steht das letzte Gruppenspiel gegen Mazedonien an. Wie bewerten Sie die Ausgangslage?

Schmid: Unser Ziel muss es ganz klar sein, gegen die Mazedonier voll zu punkten. Schließlich wollen wir mit zwei Bonuspunkten in die Zwischenrunde gehen. Außerdem haben wir mit Mazedonien noch eine Rechnung offen. In der WM-Qualifikation sind wir nach Hin- und Rückspiel ganz knapp an ihnen gescheitert. Das hat damals richtig weh getan. Daher sind wir alle heiß auf eine Revanche. Die Stimmung in der Mannschaft ist jedenfalls ausgezeichnet und am Teamgeist fehlt’s uns ohnehin nicht.

Wie ist generell die Stimmung in Dänemark – ist das WM-Fieber schon ausgebrochen?

Schmid: In den Hallen zumindest schon! Aber auch sonst spürt man, dass Handball in Dänemark eine richtig große Sache ist. Überall wird auf den Plakaten auf die EM hingewiesen, die TV-Präsenz ist schon beeindruckend. Bei so einem Turnier will man logischerweise so lange wie möglich dabei sein. Interview:

Emanuel walser

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