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„Am Geld soll es nicht scheitern“

Der Förderkader für die Olympischen Spiele 2016 in Rio erhält heuer 4,4 Millionen Euro.

Die Winterspiele in Sotschi stehen vor der Tür, aber auch die Sommerspiele 2016 in Rio sind ein großes Thema. Sportminister Gerald Klug und Chef-Koordinator Peter Schröcksnadel präsentierten den Fördertopf für das heurige Jahr. Die Dotation beträgt rund 4,4 Millionen Euro. Im „Medaillenkader“ erhalten 27 Aktive zusammen rund 2,1 Millionen Euro sowie sechs Teams etwa 800.000 Euro. Der mit 19 Aktiven und dem Hockey-Team der Herren gefüllte „Hoffnungskader“ darf mit 900.000 Euro rechnen, zwölf Paralympics-Athleten stehen etwa 600.000 Euro parat. Aus dem Rio-Kader fiel nur das Säbel-Team der Herren. Dieser Fechtbewerb ist nicht mehr olympisch.

„Am Geld soll es nicht scheitern, wenn es um Medaillen geht“, sagte der Minister in Bezug auf die für Österreich medaillenlos gebliebenen Sommerspiele in London 2012. Schröcksnadel betonte, dass in den 4,4 Millionen Euro auch ein hoher Anteil an Unterstützung für Trainingsmaterial enthalten sei. So haben die Segler aufgrund zusätzlicher Mittel nun eine Meeresströmungsmessanlage im Einsatz und dafür sogar einen Experten der französischen Marine engagiert.

In seiner Funktion als Sporthilfe-Präsident gab Klug an, dass alle Projekt-Rio-Sportler nun automatisch auch in der höchsten Sporthilfe-Unterstützungsstufe, der Goldkategorie, von 800 bzw. 600 Euro sind.

Der Kader

Vier namentlich erwähnte Vorarlberger befinden sich derzeit im Förderkader für Rio 2016 – allerdings nicht im Medaillenkader. Die Segler David Bargehr, Lukas Mähr und Benjamin Bildstein sowie der Emser Schütze Thomas Mathis sind Teil des Hoffnungskaders. Im Mannschaftstopf befindet sich das Österreichische Handballnationalteam, das mit Robert Weber, Dominik ­Schmid und dem verletzten Lucas Mayer derzeit ebenfalls mit drei Ländle-Akteuren bestückt ist.

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