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Ein Streber, sehr viele Musterschüler

Die Australian Open sind bisher das Turnier der Favoriten: Von den zehn Topgesetzten sind noch sieben Damen und acht Herren mit dabei. Meusburger gegen Azarenka chancenlos.

Die erste Woche eines Grand-Slam-Turniers stellen sich die Favoriten so vor: Kraft sparen, möglichst keinen Satz verlieren, aber in der einen oder anderen Situation doch gefordert werden. Wenn allerdings alle Favoriten das schaffen, so wie bei den laufenden Australian Open, ist der Vorteil auch schon wieder dahin.

Nicht weniger als acht Herren der ersten zehn der Setzliste sind dabei, lediglich Juan Martin del Potro und Richard Gasquet sind bisher auf der Strecke geblieben. Und auch bei den Damen sind sieben Top-Ten-Spielerinnen noch dabei. Die Top Vier sind noch in beiden Bewerben vertreten. Unter all den Musterschülern erweist sich Rafael Nadal als Streber: Um die ersten drei Runden zu überstehen, benö­tigt man mindestens neun Sätze, Novak Djokovic, Andy Murray, aber auch Altmeister Roger Federer schafften diese Marke. Doch Nadal erwies sich als Chuck Norris der Tennisszene und schaffte es in sieben Sätzen bis ins Achtelfinale – sein Erst­rundengegner Bernard Tomic hatte nach dem ersten Durchgang aufgegeben. In der dritten Runde fegte Nadal über Gael Monfils hinweg, der im Vorfeld als Stolperstein für den Spanier genannt worden war. „Das war mit Sicherheit mein bestes Spiel in diesem Turnier“, sagte der 27-Jährige, der jetzt auf den Japaner Kei Nishikori trifft. Murray bekommt es übrigens mit dem glücklichsten Spieler dieser ersten Woche zu tun: Dem Franzosen Stephane Robert (ATP-Rang 119). Der 33-Jährige rutschte nur als Lucky Loser in das Hauptfeld und steht erstmals im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers.

Geht es bei den Herren um verlorene Sätze, kann man sich bei den Top-Damen sogar auf die abgegebenen Games beschränken. Serena Williams gab bisher zwölf Spiele ab, Victoria Azarenka 14. Letzte Leidtragende der Weißrussin war dabei Yvonne Meusburger, die sich nach dem 1:6, 0:6 mit ihrer besten Weltranglistenplatzierung (wahrscheinlich Rang 40) und 50.000 Dollar Preisgeld trösten kann. Am wenigsten Games gab eine andere Dame ab: die Slowakin Dominika Cibulkova mit neun. Sie brauchte im Schnitt nur 70 Minuten für jede Partie.

„Es hat mir trotzdem Spaß gemacht und ich nehme viel Positives mit.“ Yvonne Meusburger, nach dem 1:6, 0:6 gegen Victoria Azarenka.

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