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Moll will bei den X-Games ins große Finale

Susi Moll geht nächste Woche in Aspen bei den X-Games, der inoffiziellen WM, an den Start. Markus Schairer wird in Aspen wohl nur trainieren.

Hannes Mayer

Bei den X-Games 2012 holte sich Susi Moll den vierten Rang. Diesen Erfolg will die Andenlsbucherin nun wiederholen. „Ich mache mich am Montag mit einem guten Gefühl nach Aspen auf und will ins große Finale, also die Top Sechs“, verrät die sympathische Bregenzerwälderin, der es der Flair der X-Games angetan hat. „Das ist ein überragendes Event. Die Strecken sind schnell, ohne dass sie gefährlich sind, alle Megastars sind dabei und wollen dieses Rennen fahren. Und auch das Programm drumherum ist cool.“ Die Athleten und das Trainer- bzw. Betreuerteam wohnen in einer WG und bekochen sich gegenseitig. Genau das macht den Reiz der X-Games aus, wie Moll erklärt: „Wir gehen erst einkaufen, und dann muss jeder beim Kochen seinen Beitrag leisten. Das Abwaschen hinterher ist das, worum sich keiner reißt, weil einfach jeder von uns einen langen Tag hatte. Aber das gehört dazu. Ich freue mich schon drauf.“ Dass diese Teambuilding-fördernde Art des Zusammenlebens freilich auch den hohen Preisen des Nobelskiorts Aspen geschuldet ist, verrät Moll aber auch. „Aspen ist ein Luxusort, vergleichbar mit Lech.“

Die X-Games sind jedenfalls die optimale Vorbereitung für die anstehenden Olmypischen Spiele, auf die Moll freilich hinfiebert – es sind ihre ersten. „Natürlich denke ich an Olympia. Aber ich würde wegen Sotschi niemals auf die X-Games verzichten. Wie heißt es so schön: ‚Zu Tode gefürchtet, ist auch gestorben.‘ Außerdem sind die X-Games ein super Training für Sotschi.“ Bei den Spielen peilt die Andelsbucherin ebenfalls einen Platz im großen Finale an – wissend, dass in so einem Finale alles drin ist.

Schairer kennt die Situation

Markus Schairer musste nach seiner Schulterverletzung bekanntlich um seinen Olympiastart bangen, hat aber wie berichtet mittlerweile die Gewissheit, dass es für Sotschi reichen wird. „Ich werde so fit sein, dass ich fahren kann. Und von Vancouver 2010 weiß ich, wie ich mit so einer Situation umgehen muss. Diese Erfahrung, die ich damals gemacht habe, hilft mir jetzt sogar.“

Damals ging er mit Rippenbrüchen an den Start – die er sich bei den X-Games zugezogen hatte. Schairer wird mit nach Aspen reisen, dort aber wohl nur trainieren. Um in Sotschi voll angreifen zu können.

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