So wird Dornbirns Traum wahr

Heute in Fehervar wartet das zweite von zehn harten Spielen auf den Dornbirner EC. Kann es mit dem Play-off-Einzug wirklich klappen? Ja. Wenn diese sechs Faktoren aufgehen, kann die Sensation gelingen.

MICHAEL PROCK

1.Das Powerplay: Jedes vierte Dornbirner Überzahlspiel (genau: 26,11 Prozent) führt zu einem Treffer. Das ist Ligaspitze und um einiges besser als die direkte Konkurrenz im Play-off-Race. Special-Teams können Spiele entscheiden, die Powerplaystärke ist ein enormer Vorteil.

2. Die Heimstärke: Vor eigenem Publikum konnten die Bulldogs neun der letzten 13 Spiele für sich entscheiden. Bleiben die Dornbirner zu Hause ungeschlagen, wären das schon zehn Punkte und die halbe Miete.

3. Der Torhüter: Adam Dennis liegt mit einer Fangquote von 90,72 Prozent in der unteren Hälfte der Statistik. Doch er wächst mit der Aufgabe. Am Freitag gegen Innsbruck hielt er in einer wichtigen Phase seinen Kasten rein. Und für Notfälle steht mit Daniel Madlener ein guter Backup ante Portas. Ein starker Torhüter ist in dieser Phase der Meisterschaft unabdingbar.

4. Die Busfahrten: Der Spielplan kommt Dornbirn entgegen. Nach dem Auswärtsspiel heute und dem nächste Woche in Laibach haben die Cracks von Dave MacQueen genug Zeit zur Regeneration. Nach Ungarn starteten die Bulldogs bereits gestern um neun Uhr früh. Es wird viel davon abhängen, wie Dornbirn die langen Busfahrten wegsteckt.

5. Die Formkurve: Chris D’Alvise trifft nach belieben, Luciano Aquino punktet ununterbrochen, Jamie Arniel umkurvt seine Gegner, Graham Mink ist vor dem Tor eine Macht, Martin Grabher-Meier scort in jedem Spiel, Alex Feichtner ersetzt Brett Sonne blendend. Alle spielen derzeit an der oberen Leis­tungsgrenze. Entscheidend wird sein, wie lange.

6. Der Druck: Die wohl größte Herausforderung für die Spieler. Können sie dem Druck standhalten? Gegen Inns­bruck war das Nervenflattern spürbar, doch die Bulldogs meisterten die Aufgabe. Die Situation ist neu. Jede Partie ist enorm wichtig und der Dornbirner EC ist der Gejagte. Werden die Messestädter mit diesem Druck fertig, steigen die Chancen enorm.

Sechs Spiele in Folge haben die Bulldogs bereits gewonnen. Sollte heute (17.30 Uhr) in Fehervar der siebte Streich folgen, rückt die Sensation wieder einen Schritt näher.

Play-off-race:

Fehervar AV19 – Dornbirner EC

Gábor Ocskay Jr. Ice Hall, 17.30 Uhr, SR Podlesnik/Smetana

Olympia Laibach – Graz 99ers

Hala Tivoli, 16.30 Uhr, SR Kincses/Warschaw

HC Innsbruck – EC KAC

Eisarena Innsbruck, 17.50 Uhr, SR Dremelj/Falkner

TAbelle

1. KAC 1 1 0 0 5:2 6

2. Dornbirn 1 1 0 0 4:1 5

3. Fehervar 1 1 0 0 4:2 3

4. Graz 1 0 0 1 2:4 2

5. Laibach 1 0 0 1 2:5 0

6. Innsbruck 1 0 0 0 1:4 0 Bonuspunkte: KAC 4, DEC 3, Graz 2, Fehervar 1

Nächste Runde, Freitag, 24. Jänner: Dornbirn – Graz, KAC – Fehervar, Innsbruck – Laibach (alle 19.15 Uhr)

Pick-round:

HC Orli Znojmo – Vienna Capitals Eishalle Znojmo, 17.30 Uhr,
SR Gebei/Kaspar

Villacher SV – EC Salzburg

Villacher Stadthalle, 17.30 Uhr,
SR Hicks/Nikolic

HC Bozen – EHC Linz

Eiswelle Bozen, 18.45 Uhr,
SR Berneker/Trilar

TAbelle

1. Capitals 1 1 0 0 4:2 6

2. Bozen 1 1 0 0 3:2 3

3. Salzburg 1 0 1 0 2:3 3

4. Linz 1 0 0 1 1:6 3

5. Znojmo 1 1 0 0 6:1 2

6. Villach 1 0 0 1 2:4 0

Bonuspunkte: Capitals 4, Linz 3, Salzburg 2, Bozen 1

Nächste Runde, Dienstag, 21. Jänner: Salzburg – Vienna Capitals (19.15 Uhr). Freitag, 24. Jänner: Znojmo – VSV
(18.30 Uhr), Vienna Capitals – Bozen, Linz –
Salzburg (beide 19.15 Uhr)

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