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Ehemalige Profis sollen es richten

Die Vorarlberger Westligisten, die im Herbstdurchgang enttäuschten, sicherten sich die Dienste von namhaften Spielern. Die Erwartungen im Frühjahr sind dementsprechend hoch.

GÜNTHER BÖHLER

Das Transferfenster ist, mit Ausnahme für vereinslose Spieler, mit 31. Jänner geschlossen. In der Regionalliga West bestand bei den Topteams wie etwa Austria Salzburg und WSG Wattens – jeweils nur ein Neuzugang – sowie TSV St. Johann kein Handlungsbedarf. Bei den im Abstiegskampf verstrickten Vereinen ging es allerdings fast überall rund. So auch beim Ländle-Quartett, das sich im unteren Tabellendrittel befindet. Während der FC Höchst, der sich lediglich die Dienste von Jungtalent Simon Thurner (TSV Altenstadt) sicherte, die Sache sehr verhalten anging, wurde beim FC Dornbirn, FC Hard und bei SW Bregenz ordentlich umgekrempelt.

Qualitätsschub

Der Vorletzte aus der Messestadt, der ja bekanntlich schon einige Spiele vor der Winterpause mit Peter Jakubec seinen Wunschtrainer holte, konnte sein kurzfristig aufgetauchtes Torhüterproblem mit einem Hochkaräter lösen. Der 19-jährige ehemalige FC Lustenau-Keeper Reuf Durakovic, der zuletzt an Varese verliehen war, steht im Frühjahr bei den Rothosen zwischen den Pfosten. Mit Dursun Karatay, der im Herbst bei Eschen-Mauren spielte, ist ein weiterer ehemaliger FCL-Kicker zum FC Dornbirn gestoßen. Comebacker Dominik Heidegger (Austria Lustenau) und Pascal Breitenberger (FC Höchst) verleihen dem Kader zusätzliche Qualität.

Einen enormen Qualitätsschub erfuhren auch die Bregenzer. Mit Robert Schellander (Austria Lustenau), Harald Unverdorben (Brühl/St. Gallen) und Rückkehrer Serkan Yildiz (Chur97) wollen die Schwarz-Weißen unter Neo-Coach Hansi Kogler so schnell wie möglich ins Mittelfeld vorstoßen. Zudem wurden die zahlreichen Abgänge, unter anderem von Deniz Mujic (St. Gallen U23), Lukas Neunteufel (Wolfurt) und Franco Joppi (Diepoldsau), durch die Verpflichtungen von Defensivkraft Stephan Steinhauser (Hard) und Sturmtank Hakan Kilic (Ludesch) kompensiert. Auch bei den Hardern geben sich zwei frühere Profi-Akteure die Ehre. Sowohl Metin Batir als auch Andreas Simma wechselten 2011 vom FC Lustenau bzw. SCR Altach nach Eschen/Mauren und kehren nun gemeinsam nach Vorarlberg zurück. In die beiden 24-Jährigen werden beim FC Hard, der neben Steinhauser auch Florian Schall, Manuel Plattner und Burhan Yilmaz abgab, natürlich hohe Erwartungen gesetzt.

Last but not least die Altacher Amateure. Wobei last der falsche Ausdruck ist. Die Altacher Fohlen sind momentan das bestplatzierte Ländleteam in der Westliga. Der vierte Platz mit 33 Punkten erforderte kein Kopfzerbrechen. Nachdem aber einige Spieler wie Philipp Hörmann (Eschen/Mauren), Morad El Wardi (SSV Ulm) und Daniel Krenn (Karriereende) überraschend nicht mehr zur Verfügung stehen, werden wohl einige Talente nachrücken.

Kann sich noch einiges tun

Ob der ein oder andere Westligist noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen hat, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Transferschluss war erst um 24 Uhr. Was allerdings feststeht: Auch mit den neuen Akteuren könnte der Abstiegskampf kaum spannender sein.

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