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Mathies ohne großen Druck

Lukas Mathies kann heute locker in den Snowboard-Parallel-Slalom gehen. Anders als beim Riesenslalom zählt er nicht zu den Top-Favoriten.

Hannes Mayer

Gemessen an seinen Ergebnissen in dieser Saison stehen die Chancen von Lukas Mathies heute beim erstmals olympischen Parallel-Slalom schlechter als beim Riesentorlauf am Mittwoch. Während der St. Gallenkirchner bei den letzten beiden Weltcup-Riesentorläufen die Plätze eins und zwei belegte, schaffte er es in dieser Disziplin im Weltcup bisher erst einmal auf das Podest, das in Rosa Khutor eine Medaille Wert wäre. Anders ausgedrückt: Der Parallel-Gesamtweltcupsieger gehört heute im Slalom zwar durchaus zu den Medaillenaspiranten – aber nicht zu den Top-Favoriten. Und aufgrund dieser Ausgangsposition kann Mathies locker in den Slalom gehen. Heute erwartet keiner von ihm eine Medaille. Wobei der St. Gallenkirchner bereits nach dem ebenso unglücklichen wie sensationellen Qualifikations-Aus bereits verneint hatte, dass die öffentliche Erwartungshaltung ihn belastet habe.

Viele Medaillenkandidaten

So oder so. In den bisherigen drei Saison-Slaloms gab es mit Dufour, Bergmann und Wild nicht nur drei verschiedene Sieger. Es standen auch neun verschiedende Boarder auf dem Podest. Also: Kein Läufer schaffte es in dieser Saison zweimal im Slalom unter die ersten Drei. Dementsprechend breitgefächert ist der Favoritenkreis. Die beiden Top-Favoriten sind Riesentorlauf-Olympiasieger Vic Wild sowie der Slalom-Weltcupsieger Sylvain Dufour. Deren schärfste Konkurrenten sind wohl Simon Schoch und Zan Kosir. Mathies wiederum gehört zu jener Gruppe an Boardern, die an einem guten Tag die Klasse für eine Medaille haben – zu der zählen zumindest auch die beiden Österreicher Andreas Prommegger und Benjamin Karl sowie der Schweizer Nevin Galmarini, der Deutsche Alexander Bergmann und der Italiener Aaron March.

Ähnlich viele Favoriten gibt’s auch beim Damen-Slalom, bei dem Marion Kreiner, Ina Meschik, Julia Dujmovits und Claudia Riegler für Österreich an den Start gehen und allesamt Chancen auf eine Medaille haben. Bislang brachten Öster­reichs Boarder immer Edelmetall von den Spielen mit. Vor vier Jahren in Vancouver holte Kreiner Bronze, Karl Silber. Und auch 2006 in Turin gab es dank Bronze von Siegfried Grabner Edelmetall zu bejubeln. Bleibt zu hoffen, dass die Serie nicht reißt.

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