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Keine Baustellen im Altacher Schnabelholz

Die Bundesliga hat an der Altacher Infrastruktur nichts zu beanstanden. Im Falle eines Aufstiegs gäbe es aber ab 2015 Handlungsbedarf.

Emanuel Walser

In Altach findet sich derzeit wahrlich kein Anlass zur Klage: Die Vorbereitung verlief ideal, die Mannschaft blieb von schweren Verletzungen verschont und zeigte sich in vergangenen Testspielen in glänzender Verfassung.

Auch abseits des grünen Rasens gibt’s kaum Grund für Sorgenfalten. Post von der Bundesliga bezüglich der Infrastruktur hat man zwar auch in Altach erhalten, der Inhalt war aber bei Weitem nicht so blutdrucksteigernd wie das, was Austria Lustenau-Präsident Hubert Nagel zu lesen bekam. Der knappen Sätze kurzer Sinn: Alles paletti.

Auflagen für Bundesliga

Für die Erste-Liga wären ohnehin keine Adaptionen notwendig und auch im Falle des angepeilten Aufstiegs müssten die Rheindörfler zumindest für die Saison 2014/2015 nicht um die Lizenz bangen. Um vollends bundesligatauglich zu sein, bedarf es allerdings ab Sommer 2015 eine zumindest 1000 Lux starke Flutlichtanlage, ab 2016 will die Bundesliga zudem eine Rasenheizung realisiert sehen. Allesamt Forderungen, die SCRA-Geschäftsführer Christoph Längle keine Schweißperlen auf die Stirn treiben: „Wir bemühen uns ohnehin laufend um eine Verbesserung der Infrastruktur.“ Seit 2004 wurden in Summe an die 5,5 Millionen Euro ins Schnabelholz investiert. Nicht unerwähnt – weil keine Selbstverständlichkeit – soll dabei bleiben, dass der Verein dazu eine runde Million Euro aus Eigenmitteln beigesteuert hat.

Am Ziel ihrer Träume angelangt sind die Altacher freilich nicht, schließlich fehlt dem Schnabelholz noch allerhand zum Schmuckkästchen (Überdachung, duchgängige Tribünen). Auch wenn die Pläne für etwaige Umbauarbeiten längst in der Schublade liegen, auf den Tisch gelegt werden sie in naher Zukunft mit Sicherheit nicht. Längle lässt an den gegenwärtigen Prioritäten keinen Zweifel: „Wir werden jetzt sicher keine Infrastrukturdebatte lancieren. In den nächsten Monaten steht ausnahmslos das Sportliche im Mittelpunkt.“

Im Falle der Vertragsgespräche mit Benedikt Zech und Boris Prokopic hätte man hingegen gerne schon Vollzug gemeldet. Die Verhandlungen mit Zech wurden bis auf Weiteres auf Eis gelegt und auch Prokopic ist dem Altacher Werben noch nicht erlegen.

Dorta eingebürgert

Dafür darf man sich in Altach über und mit Felipe Dorta freuen. Der 17-Jährige darf sich seit gestern österreichischer Staatsbürger nennen. Der ÖFB schien’s jedenfalls kaum erwarten zu können: Am Tag seiner Einbürgerung flatterte auch die Einberufung für das Freundschaftsspiel der U18-Nationalmannschaft gegen Slowenien ins Haus. Damit wird kommende Woche neben Florian Neuhold (U-21-Kader) auch ein zweiter Rheindörfler den Klängen der österreichischen Nationalhymne lauschen dürfen.

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