Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Hochsaison im Eissalon

Am kommenden Wochenende müssen alle drei Vorarlberger INL-Vertreter je zweimal in der Fremde antreten. Dies könnte sich auch als Vorteil in der best-of-five-Serie herausstellen.

günther Böhler

Nach insgesamt 38 Spielen, die im Grunddurchgang und in der Zwischenrunde absolviert wurden, geht es in der Inter-National-League jetzt ans Eingemachte. Am Samstag beginnt das Play-off-Viertelfinale, bei dem das komplette Ländle-Trio mit dabei ist.

Der EHC Lustenau war bereits nach dem Grunddurchgang fix qualifiziert, die VEU Feldkirch und der EHC Bregenzerwald sicherten sich als Sieger der beiden Qualifikationsgruppen ihre Play-off-Tickets. Mit einer Doppelrunde am kommenden Wochenende herrscht also richtig Hochsaison im Eissalon. Allerdings wird es diesen Samstag und Sonntag keine einzige Partie auf Vorarlberger Boden geben, da die Top-Vier nach der „Mas­ter Round“ mit Heimrecht starten. Und nicht nur das, denn auch das zweite Spiel der best-of-five-Serie findet in der Fremde statt.

Fink ist zuversichtlich

„Das ist im Prinzip nicht so schlecht. Das Heimteam hat enormen Druck beide Partien zu gewinnen“, schildert Lustenau-Obmann Michael Fink die Ausgangslage aus seiner Sicht. Die Lustenauer müssen bekanntlich zum EK Zell am See, dem als Vierter der „Master Round“ eigentlich kein Pick-Recht zustand. „Zell ist eine gute Konstellation. Immerhin haben wir drei der vier bisherigen Saisonduelle gegen Zell gewonnen“, erklärt Fink, der sich zudem freut, dass die Südtiroler Top-Teams nicht Lustenau gewählt haben. „Das zeigt den Respekt, den man vor uns hat. Ich gehe davon aus, dass wir die nächs­te Runde erreichen“, gibt der EHC-Obmann zuversichtlich preis. Zuversicht herrscht auch im Lager der Bregenzerwälder, die wie von Sportchef Guntram Schedler im Vorfeld erwartet, vom HC Eppan als Gegner ausgewählt wurden.

Duell der Meister

„Wir erwarten uns ein ausgeglichenes Duell“, verrät Rainer Zublassnig von den Piraten, die beide Spiele im Grunddurchgang gegen den EHCB für sich entscheiden konnten. Im direkten Aufeinandertreffen der beiden amtierenden Meister in der italienischen Serie A2 beziehungsweise der INL ist also für Spannung garantiert.

So ist es auch im Zweikampf zwischen den Neumarktern mit den Montfortstädtern, die sich bislang als Torfabrik der Liga etablierten. Dennoch wählten die Südtiroler die VEU und haben dabei wohl noch den 6:5-Auswärtssieg in der Vorarlberghalle im Hinterkopf gehabt.

Davon wenig beeindruckt zeigt sich Feldkirchs Sportchef Michael Lampert: „Es ist egal, von wem man gewählt wurde. Um weiterzukommen, muss man gegen jeden gewinnen können.“ Topfavoriten im Kampf um den INL-Titel sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt ohnehin noch keine auszumachen.

INL-Play-off

Heute:

Eppan – Bregenzerwald, Eisstadion Eppan, 19.30 Uhr

Bisherige Saisonduelle: 4:1 (H), 1:0 (A)

Neumarkt – Feldkirch, Arena Egna, 19.30 Uhr

Bisherige Saisonduelle: 1:3 (H), 6:5 (A)

Zell am See – Lustenau, Eishalle Zell am See, 19,30

Bisherige Saisonduelle: 3:5 (A), 2:3 (H), 3:4 n.P. (A), 3:0 (H)

Gröden – Jesenice, Eisstadion Gröden, 20.30 Uhr

Sonntag:

Zell am See – Lustenau, Eishalle Zell am See, 17.30 Uhr

Eppan – Bregenzerwald, Eisstadion Eppan, 18 Uhr

Neumarkt – Feldkirch, Arena Egna, 18 Uhr

Gröden – Jesenice, Eisstadion Gröden, 18 Uhr

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.