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Dornbirns Liebster sagt Ciao

Bulldogs-Topscorer Luciano Aquino verlässt Österreich und wechselt zum schwedischen Spitzenklub Färjestad.

MICHAEL PROCK

Es ist die logische Konsequenz und doch überraschend und ein schwerer Schock für die Bulldogs-Fans. Luciano Aquino, Top­scorer und Liebling der Zuschauer, verlässt den Dornbirner EC und wechselt nach Schweden.

Seit zwei Jahren spielt der DEC in der EBEL, genau so lange wird Geschäftsführer Alexander Kutzer nicht müde zu betonen, dass Dornbirn ein Sprungbrett sein soll. Die Spieler können sich in der Messestadt für Höheres empfehlen – so wurde etwa Aquino nach Dornbirn gelockt. Umso überraschender kam vor einem Jahr die Nachricht, dass der Italo-Kanadier gehalten werden konnte. Es folgte eine weitere starke Saison, mit der Play-off-Teilnahme als Krönung. Alles deutete auf einen Verbleib hin …

… bis gestern. Eine Pressemeldung mit dem Betreff „ITV Luciano Aquino: Dornbirn geht in die richtige Richtung“ erreichte um 16 Uhr die Medien des Landes. Ers­ter Verdacht: Die erwartete Bekanntgabe der weiteren Zusammenarbeit. Falsch gedacht. Luciano Aquino verlässt Dornbirn und die Erste Bank Eishockeyliga und übersiedelt zusammen mit dem ehemaligen Vienna-Capitals-Coach Tommy Samuelsson nach Schweden zu Färjestad BK. Zwar verfügte Aquino noch über einen laufenden Vertrag, durfte aber bei einem Angebot aus einer höheren Liga (NHL, KHL, AHL, SHL) den Verein verlassen.

Stolze Dornbirner

Es ist, wie eingangs erwähnt, der logische nächste Schritt auf der Karriereleiter. Trotzdem sei ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen: „Als ich das Angebot bekam, stand ich vor einer schweren Entscheidung. Auf der einen Seite liebe ich Dornbirn, es ist der beste Platz in Österreich. Andererseits ist es richtig, mit dem Wechsel den nächsten Schritt zu machen.“ Ganz der italienische Gentleman, dankt er artig: „Es ist Dornbirns Verdienst, dass meine Karriere an diesen Punkt gekommen ist. Nur wegen meiner Zeit hier ist das Angebot aus Schweden gekommen.“

In eine ähnliche Kerbe schlägt Alexander Kutzer: „Ich bin sehr stolz, dass jemand von Dornbirn zu einem schwedischen Spitzenklub wechselt.“ So stolz er ist, ein wenig überraschend war es schon. Auch, weil alles sehr schnell ging. Vor drei Tagen wurde Aquino das Angebot unterbreitet, nun ist er schon weg – was die Kaderplanung nicht unbedingt vereinfacht und Coach Dave MacQueen vor seinem Abflug in die Heimat noch einiges an Bauchschmerzen bereitet haben dürfte.

Für Aquino beginnt­ ein neues Kapitel, aber nicht ohne Wehmut: „Ich werde die Jungs in der Kabine vermissen. Von ganzem Herzen danken möchte ich den Fans. Ich wünsche allen nur das beste für die Zukunft.“

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