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Empfehlung für höhere Aufgaben

Torhüter Reuf Durakovic, der in der Winterpause beim FC Dornbirn anheuerte, hat im Derby gegen Höchst drei Punkte im Visier.

GÜNTHER BÖHLER

Wir schreiben die 67. Minute im Städte-Duell Bregenz gegen Dornbirn. Die Messestädter führen 3:1 und Harald Unverdorben taucht freistehend vor Dornbirn-Keeper Reuf Durakovic auf. Dieser pariert den Kopfball des SW-Goalgetters aus kurzer Distanz mit einem sehenswerten Reflex und verhindert den Anschlusstreffer. „Genau dafür hat man mich geholt. Unsere Hintermannschaft lässt wenig zu und wenn es was zu halten gibt, bin ich am Posten“, stellt der 20-Jährige trocken fest.

Eine Szene ganz nach dem Geschmack der Dornbirn-Fans, die im Frühjahr erst eine Niederlage ihrer Lieblinge erleben mussten. Einen großen Anteil daran hat sicher der junge Feldkircher, der den Ländle-Fußballkennern aus seiner Zeit beim FC Lustenau (2011/12) bekannt ist. Mit 17 (!) Jahren feierte er sein Erste-Liga-Debüt und trug sich durch seine tollen Leistungen in einige Notizbücher ein. Nach einem Kurzaufenthalt in Italien, der unerwartet endete, nützte FCD-Coach Peter Jakubec die Gunst der Stunde und holte das Ausnahmetalent in seine Mannschaft.

„Tolle Erfahrung“

„In Italien hat zunächst alles gepasst. Ich kam zu Einsätzen in der Primavera (Anm.: professionelle Nachwuchsliga) und war sogar bei Testspielen der ersten Mannschaft von Varese (Serie B) dabei. Probleme mit meinem Management, von dem ich mich inzwischen getrennt habe, beendeten leider den Auslandsaufenthalt“, bedauert Durakovic. „Das halbe Jahr in Varese war eine tolle Erfahrung, aber jetzt bin ich froh in Dornbirn wieder Spielpraxis sammeln zu können“, ergänzt der 197 Zentimeter große Parade-Goalie, der in den neun Meisterschaftsspielen nach der Winterpause viermal die Null hielt. Daher ist nicht verwunderlich, dass die Dornbirner nun bereits mit einem Auge auf einen möglichen einstelligen Tabellenplatz schielen können.

Warten auf Antwort

Der in der Vorarlberger AKA groß gewordene Durakovic hingegen schielt, daraus hat er nie einen Hehl gemacht, auf eine Fortsetzung seiner Karriere im Profibereich. „Ich war zuletzt bei Bundesligist Ried beim Probetraining und habe aus meiner Sicht gute Leistungen gezeigt. Jetzt warte ich auf Antwort“, lässt er wissen. Der Jungkicker kann sich aber durchaus auch ein Engagement in Vorarlberg vorstellen. Sowohl Altach als auch Austria Lustenau wären für ihn interessante Stationen. „Es gab allerdings zu beiden noch keinen Kontakt“, gibt Durakovic preis. Seine Visitenkarte hat er bei den Rothosen schon einige Male abgegeben und heute soll auf der Birkenwiese im Derby gegen den FC Höchst die nächste Empfehlung für höhere Aufgaben folgen.

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