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Von Bierduschen und großen Emotionen

Gleich für mehrere Altacher Spieler war die gestrige Partie etwas ganz Besonderes.

Nach dem Spiel gegen Parndorf wurden auch jene nass, die davor im Trockenen saßen. Denn eine Meisterfeier ohne Bierdusche spielt sich auch in Altach nicht. Gleich ob Trainer Damir Canadi oder das Journalistenteam eines Bezahlsenders – der holde Gerstensaft hat sich gestern, ob sie es nun kommen sahen oder nicht, über viele ergossen.

So mancher Akteur ließ nach Schlusspfiff nicht nur dem Bier, sondern auch seinen Gefühlen freien Lauf. Ersatzkeeper Sebastian Brandner beispielsweise war ob seines Erste-Liga-Debüts für Altach nach vier Jahren Vereinszugehörigkeit nach großen Metaphern zumute: „Ich fühle mich wie ein Olympionike, der vier Jahre lang für diesen besonderen Moment hingearbeitet hat. Es war ein wunderbares Gefühl, im Tor zu stehen. Schade nur, dass die Null nicht gehalten hat.“ Ob seinem Einsatz im Altacher Dress in Zukunft noch weitere folgen werden, steht derweil in den Sternen: „Ich weiß nicht, was die nächsten Wochen bringen werden. Jedenfalls würde ich in der Bundesliga zur Verfügung stehen.“ Dem Vernehmen nach deuten die Zeichen derzeit darauf hin, dass der in der Mannschaft hochangesehene Keeper den Rheindörflern erhalten bleiben wird – in welcher Form auch immer. Bei Julian Erhart und Patrick Seeger, die gestern beide groß aufspielten, scheint eine Prognose dagegen äußerst schwierig. Erhart liebäugelt mit einem Fußballstipendium an einem amerikanischen College, Seeger muss sich womöglich einen anderen Verein suchen. Die Trikotfarben wechseln wird womöglich auch Martin Harrer. Sein Stammverein Austria Wien hat gestern die Option auf den 21-Jährigen gezogen. Laut Sportdirektor Thomas Parits plane man in Wien für die neue Saison mit dem gebürtigen Steirer. Für Harrer selbst ist das letzte Wort freilich noch nicht gesprochen: „Noch ist nichts fix. Es wird sicherlich noch Gespräche geben, zumal bei der Austria die Trainerfrage noch nicht geklärt ist. Außerdem fühle ich mich in Altach sehr wohl.“ Ob nun in schwarz-weiß oder violett – ins Schnabelholz wird er nächstes Jahr definitiv zurückkehren. Denn Altach ist in der Bundesliga!

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