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Ein Punkt für die Vorarlbergliga

Beidseits glückliche Gesichter gab es nach dem 1:1-Unentschieden im Landesliga-Spitzenspiel zwischen Hohenems und dem Dornbirner SV. Der Aufstieg rückt für beide näher.

PATRICK O. MAIER

Zufrieden zeigte sich gestern VfB-Hohenems-Trainer Rainer Spiegel nach dem 1:1 seiner Mannen gegen Verfolger Dornbirn. „Da unser Ausgleich sehr spät war, kann ich mit dem Unentschieden sehr gut leben.“ Im Landesliga-Spitzenspiel war seine Mannschaft nach einer eher schwächeren ersten Halbzeit gestärkt aus der Kabine gekommen und hatte nach dem Seitenwechsel ordentlich den Druck auf den DSV erhöht.

Bei nasskalten 6,6 Grad Celsius war in den ersten 45 Minuten nicht nur den Zuschauern kalt, sondern auch teils den Spielern, die – auch bedingt durch den nassen Rasen – kaum sehenswerte Aktionen zustande brachten. Zwar konnten beide Teams durch Standardsituationen das runde Leder halbwegs Richtung Tor bugsieren, richtig gefährlich wurde es aber hüben wie drüben nicht. Was sich aber abzeichnete: Die Messestädter hatten offensiv mehr vom Spiel als die Hausherren, was in Person von Paul Hartmann auch bald belohnt wurde. In der 32. Minute zirkelte er den Ball von der Strafraumgrenze perfekt ins Kreuzeck zur 1:0-Führung.

Nachdem es im ersten Durchgang nur selten Richtung Dornbirner Tor ging, zeigte sich der Tabellenführer, der zu Hause durchschnittlich fünf Tore pro Spiel erzielt, offensiver. Angetrieben von Adrian Cimpean, der vom Mittelfeld aus das Spiel schnell machte, kam der VfB mehrmals in den Dornbirner Strafraum – Zählbares blieb zum Leidwesen der Emser zunächst aus. Zwar fehlte oft nicht viel, aber die Gäste-Abwehr und Schlussmann Gökhan Hacisalihoglu standen meist richtig.

Drei Spieler mussten raus

Als DSV-Trainer Hans-Jürgen Trittinger mit Julian Birgfellner, Alexandre Dorta und Kapitän Michael Kovacec gleich drei Stammspieler innert 15 Minuten auswechseln musste, leckte der VfB nochmals Blut. Und wer, wenn nicht Landesliga-Toptorjäger Adrian Klammer, sollte am verdienten Emser Ausgleich beteiligt sein? Nach einer Cimpean-Flanke köpfte der Emser Kapitän den Ball Richtung Tor, der im Tumult von einem Dornbirner über die Linie geschoben wurde (87.). Die Festung Herrenried hielt stand – die Emser sind in der Meisterschaft zu Hause schon über ein Jahr unbesiegt.

„Wir können mit dem Unentschieden zufrieden sein, da Hohenems am Ende mehr wollte als wir“, resümierte Trittinger nach dem Spiel.

Zufrieden waren somit beide Trainer mit dem Punkt – denn der erste Nicht-Aufstiegsplatz ist in weiter Ferne.

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