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„Bally“ hat den Kampf verloren

Nur vier Monate nach der Diagnose erlag das ehemalige britische Tennis-Ass Elena Baltacha einem Krebsleiden. Andere Profis wie Sandra Klementschits hatten mehr Glück.

ALEXANDER TAGGER

Die Geschichte ist eine äußerst tragische. Und sie regt dazu an, sich immer wieder vor Augen zu führen, wie wertvoll jeder einzelne Tag im Leben ist. Im November des Vorjahres beendete die in Kiew geborene Britin Elena „Bally“ Baltacha wegen chronischer Knöchelprobleme ihre Karriere und heiratete wenig später ihren langjährigen Trainer Nino Severino. Das Glück der ehemaligen Weltranglisten-49. (2010) schien perfekt, doch im Jänner dieses Jahres riss die brutale Diagnose Leberkrebs das Tennis-Ass gnadenlos aus allen Träumen.

Sie werde alles dafür tun, damit der Krebs dieses Match nicht gewinne, verkündete die Tochter des russischen Ex-Fußball-Nationalteamspielers Sergei Baltacha, bei der im Alter von 19 Jahren eine chronische Leberentzündung festgestellt wurde. Nun hat sie im Alter von nur 30 Jahren in ihrem Haus in Ipswich den Kampf gegen die heimtückische Krankheit verloren. Die Anteilnahme in der Tenniswelt ist groß – viele Spitzenspielerinnen wie etwa die Dänin Caroline Wozniacki („So sad to hear about Elena Baltacha! RIP! Thoughts go out to her family and loved ones“) drückten via Twitter ihre Anteilnahme aus.

Baltacha, eine Jugendfreundin von Andy Murray und zehn Jahre lang die Nummer eins Großbritanniens, hat den Kampf gegen den Krebs verloren, andere Tennisspieler hatten mehr Glück. Wie etwa Alissa Kleibanowa. Die Russin erkrankte 2011 am sogenannten Hodgkin-Lymphom, einem bösartigen Tumor des Lymphsystems. Die 24-Jährige besiegte die Krankheit und kehrte 2013 auf die Tour zurück. So wie der britische Doppelspezialist Ross Hutchins, bei dem 2013 dieselbe Krankheit diagnostiziert wurde, diese überwand und letzte Woche bis ins Doppelfinale von München vorstieß.

Auch vor der heimischen Tennisszene machte der Krebs nicht Halt. 2007 erkrankten die Klementschits-Zwillinge Sandra und Daniela an einem Plattenepithelkarzinom. Während Daniela im April 2008 verstarb, konnte Sandra geheilt werden. Heute ist sie Österreichs beste Doppelspielerin (WTA-Nr. 57).

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