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Strauchelnde Harder ringen Krems nieder

Mit einem knappen 26:23-Erfolg über Krems stehen die Roten Teufel mit einem Bein im HLA-Finale. Um den Titel zu holen müssen sie sich jedoch noch steigern.

LUKAS FLEISCH

Ein an Spannung kaum zu überbietendes Spiel bekamen die Harder Handball-Fans in der zum Bersten gefüllten Sporthalle am See geboten. Erst in den allerletzten Minuten konnten die Roten Teufel die Partie gegen den stark spielenden UHK Krems drehen und feierten am Ende einen 26:23-Sieg. Einen immens wichtigen, denn Hard stellt in der Best-
of-three-Halbfinalserie auf 1:0.

Das war nichts für schwache Nerven. In einer wahren Defensiv-Schlacht tat sich der Meister gegen die ruhig spielenden Wachauer über die gesamte Spielzeit sehr schwer. Geschickt wussten die Bregenz-Bezwinger das zuletzt sehr druckvolle Aufbauspiel der Harder zu unterbinden. Hinzu kam die fehlende Konsequenz im Abschluss mit vielen vergebenen Großchancen. Die ausgezeichnete Defensivarbeit beider Teams mit nur wenigen Toren zeigte sich auch im Halbzeitstand: Die Hausherren mussten mit einem 7:9-Rückstand in die Pause gehen.

Dass Coach Markus Burger mit der Leistung seiner Mannen nicht zufrieden war, war von Weitem zu erkennen. Doch scheinen seine mahnenden Worte Wirkung gezeigt zu haben. Denn die Harder Cracks kamen wesentlich schwungvoller aus der Kabine zurück. Dabei glänzte vor allem Marko Tanoskovic, der mit sieben erzielten Toren zum Spieler des Abends gewählt wurde.

Starker Torhüter

Aber auch der eingewechselte Keeper Martin Kalischnig zeigte ausgezeichnete Reflexe. Mit etlichen „Zauberparaden“ hielt er die Harder im Spiel. Dennoch hinkten diese über weite Teile der zweiten Halbzeit den Kremsern mit einem knappen Rückstand hinterher. Die blank liegenden Nerven, aber auch die Frustration auf beiden Seiten mündeten in einer zunehmend härter werdenden Partie, in der das Schiedsrichter-Gespann Mühe hatte, die Kontrolle zu behalten. Erst ab der 20. Spielminute zeigte das Spiel der Harder die gewohnte Konsequenz. Mit einigen schnellen Treffern wurde in der 54. Minute der verdiente Ausgleich erzielt. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war bei den Teufeln die Hölle los. Plötzlich ging alles auf. Souverän traten sie in den letzten Minuten auf und siegten schließlich knapp mit 26:23.

Damit haben die Harder eine ausgezeichnete Ausgangslage für das Rückspiel. Mit einem Sieg gegen die heimstarken Kremser könnten sie den Einzug ins Finale bereits am Montag fixieren. Dafür müssen die Harder jedoch mehr zeigen als an diesem Abend.

Stimmen zum Spiel

„Die Kremser waren wirklich stark heute, sie konnten locker aufspielen und hatten nicht so großen Druck wie wir. Da muss im nächsten Spiel eindeutig mehr von uns kommen.“

„Das Halbfinale ist immer Spannung pur. Krems hat heute geduldig und sehr clever gespielt. Da müssen wir beim Rückspiel unbedingt aufpassen.“

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