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Der Alltag:

Im Frühjahr 2012 stellte sich das Sportland Vorarlberg neu auf. Veränderungen wurden in Angriff genommen, eine neue Struktur entstand. Nun zog Geschäftsführer Sebas­tian Manhart Bilanz.

MICHAEL PROCK

Rund ein Jahr ist es bereits her, dass Sebastian Manhart seinen Job als Chef des Sportservice in Dornbirn antrat. Für ihn und Sportlandesrätin Bernadette Mennel war das Grund genug, eine erste Bilanz zu ziehen und die Veränderungen zu präsentieren.

Oktober 2012. Was mit einer Handkassa begann, schaukelte sich langsam zu einem Sportservice-Skandal hoch, bei dem jeder jeden beschuldigte. Gegipfelt darin, dass der damalige Geschäftsführer ein Telefonat mit dem damaligen Landesrat aufzeichnete und damit an die Öffentlichkeit ging. Das Ende ist bekannt: Die führenden Persönlichkeiten – Sportlandesrat, Sportreferatsleiter, Geschäftsführer und sportlicher Leiter – mussten gehen. Sebastian Manhart (Sportservice) und Michael Zangerl (Sportreferatsleiter) übernahmen im Frühjahr 2013 das Ruder – Bernadette Mennel das Sportressort. Seitdem hat sich einiges getan.

Der eingeleitete Restrukturierungsprozess ist abgeschlossen. Der Sportservice teilt sich in sechs Fachbereiche (Details siehe links) auf, deren Führungspositionen intern besetzt wurden. Laut Manhart das einzig Richtige: „Erstens haben wir ein sehr fähiges Personal, zweitens kennen die bereits das Umfeld und die Sportler.“ Nur eine Stelle schrieben die Verantwortlichen öffentlich aus. Die des neu geschaffenenen eigenen sportmedizinischen Instituts.

Ein wichtiger Schritt, um den Status des Olympiazentrums beibehalten zu können. Anekdote am Rande: Um medizinisches Personal einzustellen, musste der Sportservice den Status als Krankenanstalt erringen. Ein paar kleine Umbauten, ein Desinfektionsmittel-Spender mehr, nun darf hier ein Arzt arbeiten. Neben Rehamaßnahmen und klassischen sportmedizinischen Leistungen wie Laktattests hat der neue Leiter Marc Sohm auch Akupunktur im Programm. Schon zahlreiche Spitzen­athleten kamen in den Genuss des Nadelstechens.

35 Köpfe sind im Sportservice beschäftigt, in Vollzeitstellen umgerechnet 28. Manhart operiert mit einem Budget von Rund zwei Millionen Euro, 1,2 davon stammen aus Landesmitteln. Besonders stolz ist der Geschäftsführer auf die Ganzheitliche Ausrichtung der Institution. So seien die Sparten Aus- und Fortbildung und Sport- und Strukturmanagement österreichweit einzigartig, kein anderes Olympiazentrum biete das an.

Der Sportservice sieht sich als Teil des Weges der Athleten. Der große Durchbruch sei dann aber Sache des Sportlers, erklärt Manhart: „Du kannst eine Medaille möglich machen, aber nicht machen.“

SPORTSERVICE VORARLBERG

Geschäftsführung:

Sebastian Manhart

Fachbereiche:

Aus- und Fortbildung:
Sebastian Manhart

Gesundheits- und Fitnessmanagement: Eva Wildauer

Sport- und Strukturmanagement: Simon Nussbaumer

Sportwissenschaft und Training: Antje Peuckert

Physiotherapie und Massage: Martin Hämmerle

Sportmedizinisches Institut: Marc Sohm

Budget: ca. 2 Mio. Euro

Angestellte: 35

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