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Rückkehr ins eigene Wohnzimmer

Lauterach-Coach Manfred Eisbacher kennt die Stärken und Schwächen von Cup-Gegner FC Dornbirn ganz genau. Er möchte heute gegen seinen Stammverein für eine Überraschung sorgen.

Die Vorarlberger Fußballfans kommen in den Halbfinalpartien des VFV-Cups voll auf ihre Kosten. Den Anfang macht heute auf der Birkenwiese (19 Uhr) das Duell zwischen dem FC Dornbirn und FC Lauterach und morgen hat der VfB Hohenems im Herrenried (ebenfalls 19 Uhr) den FC Bizau zu Gast. Bei genauerer Betrachtung ist mit den Messestädtern ein aktueller Westligist mit dabei und auch die Emser (zuletzt 2009/10) sowie die Lauteracher (Ende der 90er) waren schon in der dritthöchsten Spielklasse ansässig. Und die Bizauer werden ihre Regionalliga-Premiere wohl in der Saison 2014/15 abliefern.

Lauterach ohne Druck

Ganz besondere Brisanz hat das Aufeinandertreffen in Dornbirn für Lauterach-Coach Manfred Eisbacher, der bei den Rothosen groß geworden ist. Der Name des ehemaligen Profis (14 Bundesliga- und 70 Erste-Liga-Einsätze für Bregenz) ist bereits auf den FCD-Spielberichten früherer Regionalliga-Zeiten Anfang der 90er und dann nochmals von 2005 bis 2007 zu finden. „Ich bin auf der Birkenwiese aufgewachsen. Für mich ist das natürlich ein ganz besonderes Spiel“, gibt der 41-jährige Dornbirner preis. Die Höhen und Tiefen seines Stammvereins hat er stets verfolgt und daher weiß er ganz genau, dass die Rot­hosen im heutigen Spiel einen Sieg brauchen um Selbstvertrauen für den Abstiegskampf zu sammeln. „Der Druck liegt bei Dornbirn. Wir freuen uns auf die Partie und haben nichts zu verlieren.“ Die Lauteracher, die in der letzten Runde den FC Hard ausschalteten, können die Sache also recht locker angehen. Und da mit Sebastian Beer, Dominik Kirchmann, Marc-Andre Bursac, Mario Gemeiner – somit steht die Nummer drei Kevin Tschofen im Tor – sowie Sem und Elia Kloser gleich ein starkes Sextett angeschlagen ist, kann der Vorarl­bergligist nur überraschen.

Pleiten verdaut

Bei den Hausherren stehen Peter Jakubec bis auf Elvis Alibabic, Reuf Durakovic (beide gesperrt) und Johannes Hirschbühl (verletzt) alle Akteure zur Verfügung. Für den Sechsfach-Cupsieger Dornbirn, der zuletzt 2011 und 2012 zweimal hintereinander gewann, ist das Ziel klar abgesteckt. „Egal in welchem Bewerb und unter welchen Umständen, Ziel ist klar das Finalspiel in Hohenems“, lässt Jakubec wissen. Die beiden Meisterschaftspleiten der Dornbirner in den letzten zwei Runden sind verdaut und ein Sieg gegen Lauterach soll den FCD wieder auf die richtige Spur zurückbringen.

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