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„Will Vertrauen zurückgeben“

Nun ist es offiziell: Adi Hütter wurde bei Red Bull Salzburg als neuer Trainer präsentiert. Er freut sich klarerweise sehr auf die neue Aufgabe.

Die Rückkehr ist perfekt. Meister Red Bull Salzburg präsentierte gestern Mittag wie erwartet Adi Hütter als Nachfolger von Trainer Roger Schmidt. Der 44-Jährige unterschrieb einen Zweijahres-vertrag beim Qualifikanten der Champions League. „Meine Freude über diese Aufgabe ist sehr groß“, hielt der erst zweite heimische Salzburg-Trainer nach Kurt Jara (2005/06) in der Red-Bull-Ära fest. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl, denn ich spüre eine Vertrauensbasis hier. Ich will das Vertrauen zurückgeben.“

Als Spieler der Salzburger Austria wurde der Hohenemser drei Mal Meister und stand vor 20 Jahren im UEFA-Cup-Finale gegen Inter Mailand. Die Red Bull Juniors trainierte der Altacher 2008/09 für eine Saison, musste danach aber wegen internen Streitigkeiten gehen. Zuvor hatte Hütter auch eine Spielzeit als Co-Trainer der Profis fungiert.

Nun holte Sportchef Ralf Rangnick seinen Wunschkandidaten zurück. „Es hat viel für Adi gesprochen. Die Spielphilosophie sowie die Art und Weise, wie Grödig unter ihm in vielen Spielen aufgetreten ist, ist nicht sehr weit weg von unserer“, sagte Rangnick. Hütters Ziel ist die Gruppenphase der Champions League.

Soziale Bindung wichtig

Kennenlernen will Hütter seine neuen Schützlinge nicht nur auf dem Trainingsplatz. „Für mich ist auch die emotionale, soziale Bindung zu den Spielern sehr wichtig“, sagte Hütter. Keinen Anlass sah er hingegen für ein Gespräch mit Schmidt, der das Team noch bis zum Cup-Endspiel am Sonntag gegen Zweitligist St. Pölten betreut. „Roger Schmidt hat Spuren hinterlassen, ganz klar. Aber ich bin ein Trainer, der nicht in den Spuren von anderen geht, sondern neue Wege sucht“, erklärte Hütter. Sein erster Ansprechpartner bleibe Rangnick. Mit diesem wird auch die Planung für die kommenden Aufgaben vorangetrieben. Die Kernmannschaft soll mit Blick auf die Qualifikation zur Champions League gehalten werden, punktuelle Verstärkungen sollen kommen.

Austria sucht Trainer

Ein Fragezeichen steht allerdings hinter Kevin Kampl. Der slowenische Teamspieler besitzt eine Ausstiegsklausel, um kolportierte 12 Millionen Euro soll er den Club verlassen dürfen. „Kampl ist der einzige Spieler, der theoretisch gehen könnte“, sagte Rangnick. Selbst werde man zunächst einmal den österreichischen Markt sondieren. Zum Abschied aus Grödig schenkte Hütter dem Aufstieger noch die Europacupteilnahme – was einem anderen Trainer den Job kostete. Die Wiener Austria verlängerte den Vertrag mit Coach Herbert Gager nicht, da das anvisierte Ziel – eben jener Europacup-Platz – nicht erreicht wurde. Sportvorstand Thomas Parits bleibt dagegen noch ein Jahr.

Gleich sechs Spieler müssen bei Sturm Graz gehen. Mit Andreas Hölzl, Patrick Wolf, Jelani Smith und Philipp Hütter werden die auslaufenden Verträge nicht verlängert. Manuel Weber wechselt zum WAC, Milan Dudic beendet seine Karriere. Bei Leonhard Kaufmann, Tobias Kainz und Reinhold Ranftl wurden die Optionen seitens des Klubs nicht gezogen, es sei aber möglich, dass die Spieler den Steirern trotzdem erhalten bleiben.

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