Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Austria fixiert zweiten Platz

Vor 1700 Zuschauern drehen die Grün-Weißen einen 0:1-Pausenrückstand noch zu einem 2:1. Die Tore der Austria erzielten Galvão und Chabbi.

Hannes Mayer

Jene Zuschauer, die gestern die erste Halbzeit verpassten und erst zum Wiederanpfiff im Reichshofstadion waren, müssen sich nicht grämen. Ganz im Gegenteil. Sie haben alles richtig gemacht. Denn was die Lustenauer in den ers­ten 45 Minuten boten, ist kaum in Worte zu fassen. Die Grün-Weißen erlaubten sich Ballverluste im Minutentakt, wirkten völlig apathisch und leer. Dabei waren es doch die Wiener, die müde hätte sein müssen. Die Gäste waren nämlich erst am Spieltag angereist. Nach dem Spiel betonte Helgi Kolvidsson: „Wir haben das in der ersten Halbzeit einfach nicht aus den Köpfen gebracht, dass die erst kurz vor Spielbeginn hier angekommen sind. Und wenn du den Gegner nicht ernst nimmst und denkst, dass du es schon irgendwie biegen wirst, dann kommt so eine Leistung raus.“

Den Tiefpunkt erreichte die Darbietung der Hausherren in der 30. Minute, als Miesenböck Kobleder narrt, Wal Fall nicht mehr rechtzeitig zum Ball kommt und der Ex-Austrianer den Ball ins kurze Eck knallt. Bolter hätte kurz vor der Pause nach einer Maßflanke sogar noch den Ausgleich erzielen können – doch sein Kopfball landete an der Unterkante der Latte, von wo er erst an die Stange und dann zurück ins Feld sprang. Ein 1:1-Pausenstand hätten sich die Grün-Weißen auch nicht verdient gehabt.

Mit Glück reicht’s zum Sieg

In den ersten Minuten nach Wiederbeginn wechselt Helgi Kolvidsson, der am Montag seine Prüfung zum UEFA-Pro-Lizenz-Trainer bestanden hat, Seifedin Chabbi, Jürgen Patocka und Pius Grabher ein. Für sie verlassen Emanuel Sakic, Christoph Kobleder und Marcel Schreter das Feld. Und siehe da. In der 55. Minute fällt der Ausgleich. Durch einen unhaltbar abgefälschten Schuss von Galvao. Sekunden später hätte die Vienna erneut in Führung gehen müssen. Doch Bichelhuber schießt unbedrängt aus fünf Metern am Tor vorbei.

Die Grün-Weißen verteidigen nun hoch und wollen unbedingt das Spiel gewinnen. Ihre Aktionen sind jetzt geradliniger, das Tempo ihrer Kombinationen höher. Jetzt endlich übernimmt die Austria die Spielkontrolle und kommt nun auch immer wieder gefährlich vors Tor. Doch den letzten Pässen der Lustenauer fehlt die Präzision. Der Vienna gelingen zwar diese finalen Pässe, aber sie nutzen ihre Chancen nicht. In der 73. Minute scheitert Zellhofer, in der 79. Minute jagt Miesenböck aus zehn Metern den Ball über die Latte. Und so ist es die Austria, die den Sack zumacht. Nach einem flott vorgetragenen Angriff über Galvao und Tadic landet der Ball in der 83. Minute links bei Grabher. Der Lustenauer setzt per Maßflanke Chabbi ein, der per Kopf trifft. Die Austria gewinnt 2:1 und sichert sich damit Platz zwei. So gut war die Austria seit zehn Jahren nicht mehr klassiert.

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.