Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Rothosen nach Elferkrimi im Cup-Finale

Der FC Dornbirn besiegt den FC Lauterach nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit mit 6:5 n.E. Karatay verwandelt den entscheidenden Penalty.

Günther Böhler

Auf der Birkenwiese war im Cup-Duell zwischen Dornbirn und Lauterach vor der Pause von einem Klassenunterschied recht wenig zu bemerken. Der in der Meisterschaft arg gebeutelte Westligist hatte zwar etwas mehr vom Spiel, zu nennenswerten Tormöglichkeiten reichte es allerdings nicht. Und daher war es auch nicht verwunderlich, dass die Lauteracher immer frecher wurden und durch Danijel Gasovic (26.) den ersten gefährlichen Torschuss in dieser Halbfinalpartie abgaben. Er scheiterte jedoch an Maximilian Lang, der für den gesperrten Reuf Durakovic im FCD-Kasten stand. Nach genau einer halben Stunde (!) verbuchten auch die Hausherren eine Halbchance. Pascal Breitenberger zielte zwei Meter über das gegnerische Gehäuse. Dann wieder der Vorarlbergliga-Vertreter, der stark ersatzgeschwächt antrat. Gasovic (33.) verlor zunächst erneut ein Duell mit Lang, doch in Minute 35 zappelte der Ball in den Maschen. Nach einem sehenswerten Doppelpass zwischen Gasovic und Thomas Griesebner stellte Erstgenannter auf 1:0 für den Underdog. Kurz vor dem Wechsel fand das Dornbirner Trauerspiel der ers­ten Halbzeit seine Fortsetzung. Manuel Honeck und Stephan Kirchmann vergaben im Doppel den möglichen Ausgleich.

Jakubec reagiert

Dornbirn-Chefcoach Peter Jakubec reagierte mit einem Zweifachtausch, der auch Wirkung zeigte. Der eingewechselte Emre Altindal (53.) fand zunächst in Kevin Tschofen seinen Meister, aber nur eine Minute später besorgte Kirchmann – dieses Mal verfehlte sein Kopfball nicht das Ziel – das 1:1.

Kurz darauf fast die Führung der Hausherren: Der alleingelassene Dursun Karatay (55.) scheiterte jedoch an Tschofen. Es ging in derselben Tonart weiter, doch Kirchmann (69.) und Semih Yasar (72.) hatten ihr Visier schlecht eingestellt. Die Gäste hingegen machten es vor. Tobias Hämmerle servierte einen 40-Meter-Freistoß knapp vors Tor und der kurz zuvor eingewechselte Alexan­der Pazal (80.) – er feiert in zwei Tagen seinen 40. Geburtstag – stellte per Hinterkopf auf 2:1. Und Stefan Heimpel hätte zwei Minuten vor Spielende durch einen Flugkopfball die Partie endgültig entscheiden können.

„Tut verdammt weh!“

So kam aber alles ganz anders: Die Rothosen warfen alles nach vorne und Yasar (94.) rettete die Seinen ins Elfmeterschießen, das der FCD nach je sechs Versuchen – Dornbirn traf einmal und Lauterach sogar zweimal Aluminium – knapp mit 4:3 für sich entschied. „Das tut verdammt weh! Zudem war die Ecke vor dem 2:2 eine Fehlentscheidung. Wir hätten uns den Finaleinzug an diesem Abend verdient gehabt“, ließ ein enttäuschter Lauterach-Coach Manfred Eisbacher wissen.

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.