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Schwerer Kater nach dem Silber-Rausch für die Schweiz

Nach drei Pleiten zum Start muss Vizewelt­meister Schweiz bei der WM in Minsk sogar um den Klassenerhalt bangen.

Der Silber-Rausch ist längst verflogen, doch der Kater ist viel schlimmer als erwartet: Ein Jahr nach dem sensationellen Sturmlauf bis ins WM-Finale von Stockholm redet Eishockey-Vizeweltmeister Schweiz sogar vom Abstieg. „Wenn man dreimal verliert, muss man ehrlich sein“, sagte Nationaltrainer Sean Simpson nach der dritten Pleite in Folge zum WM-Auftakt in Minsk: „Es könnte passieren.“

Die Eidgenossen, die in Schweden historische neun Siege in Folge gefeiert hatten, sind nach dem schlechtesten WM-Start seit 19 Jahren am Boden. Nach dem 3:4 gegen Gastgeber Weißrussland sprach Kapitän Mathias Seger von der „bittersten Niederlage meiner Karriere“ – nach seinem 301. Länderspiel. Während der scheidende Coach Simpson völlig frustriert den siebten Abstieg aus der A-Gruppe nicht ausschließen wollte, ist der schlimmste Fall im Team mit immerhin vier NHL-Profis noch kein Thema. „Daran denken wir überhaupt nicht“, sagte Verteidiger Eric Blum, „ich habe keine Angst, dass die Mannschaft zerfällt.“ Und NHL-Abwehrspieler Roman Josi, in Stockholm als bester Spieler der WM ausgezeichnet, schaute gar nach oben: „Wir haben noch Chancen auf das Viertelfinale. Dafür müssen wir kämpfen.“

Viertelfinale oder Abstiegskampf: Wo die Schweizer Reise in Minsk hingeht, entscheidet sich heute gegen Deutschland.

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