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Über den Abstieg wird nicht geredet

Der FC Dornbirn steht heute auf der Birkenwiese (16 Uhr) gegen den TSV St. Johann mit dem Rücken zur Wand. Austria Salzburg ist im Altacher Schnabelholz zu Gast.

GÜNTHER BÖHLER

Das Wort Abstieg mag in Dornbirn und Bregenz drei Runden vor Ende der Westliga-Meisterschaft keiner in den Mund nehmen. Noch lebt die Hoffnung, den Sprung über den Unheil bringenden Strich zu schaffen, denn auch zahlreiche andere Vereine haben das rettende Ufer noch nicht erreicht. Daher geht es heute für alle um Big Points.

„Jetzt gewinnen wir zunächst einmal gegen St. Johann und dann sehen wir weiter. Ziel ist es, am Ende nicht unter den letzten Drei zu sein, alle anderen Spekulationen interessieren uns nicht“, stellt FC-Dornbirn-Obmann Arnold Streitler fest. Vom Einzug ins VFV-Cupfinale erwartet man sich im Lager der Rothosen zwar einen neuen Schub für den Endspurt, doch Streitler gab sich nach dem glücklichen Sieg gegen den FC Lauterach nüchtern. „Lieber wäre mir ein sicherer Dreier gegen die Pongauer. Der Cup ist nur zweitrangig.“

Heftige Diskussion

Trotz der tristen Tabellensituation ist auf der Birkenwiese auch bei den Zuschauern ein möglicher Gang in die Vorarlbergliga kein Thema. Vielmehr wird heftig diskutiert, warum es bei der hochkarätigen Truppe – die Akteure bringen es zusammen auf über 350 Erste-Liga- und 200 Bundesliga-Einsätze – nicht richtig läuft. Gegen die St. Johanner, die aktuell als schlechtestes Frühjahrsteam dastehen, sind die zuletzt gesperrten Reuf Durakovic und Elvis Alibabic wieder mit von der Partie.

Auch am Bodensee ist der Abschied aus der dritthöchs­ten Liga bei den Vereinsverantwortlichen momentan noch ein Tabuthema. Nach dem 3:1-Heimsieg gegen die Innsbrucker Amateure hat man neue Hoffnung geschöpft. Diese kann man aber nur durch einen Auswärtssieg beim starken TSV Neumarkt aufrecht erhalten.

Hard in Top-Form

Da fast alle Tabellennachzügler zuletzt Punkte sammelten, ist selbst der wiederer­starkte FC Hard nach vier Siegen in Folge noch nicht fix durch. 31 Zähler schauen zwar recht gut aus, da man es in den letzten drei Spielen jedoch nur mit Spitzenteams zu tun bekommt, muss es noch Punktezuwachs geben. Die erste Möglichkeit dazu gibt es heute im Waldstadion (16 Uhr) gegen die WSG Wattens. Gegen die Tiroler gab es die letzten Jahre nichts zu holen, doch in der aktuellen Top-Form können es die Schnellrieder-Schützlinge auch mit dem Tabellenzweiten aufnehmen.

Und mit Austria Salzburg gastiert auch der Tabellenführer im Ländle. Die Violetten messen sich im Schnabelholz mit den Altacher Amateuren, die im Herbst gegen die Salzburger ein 0:0 erreichten. Fohlen-Coach Werner Grabherr, der auf den gesperrten Maximilian Nussbaumer verzichten muss, hofft gegen die noch unbesiegten Mozartstädter auf Unterstützung einiger Profis. In der Fremde, in Innsbruck, muss der FC Höchst antreten. Die Alge-Elf, die nach der Winterpause bisher nur in einer Partie nicht gepunktet hat, rechnet sich auch gegen die Wacker-Fohlen Chancen aus, das Konto weiter zu erhöhen.

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