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Dornbirner setzen ein kräftiges Zeichen

Der FC Dornbirn verlässt durch einen klaren 4:1-Heimerfolg gegen TSV St. Johann die Abstiegsränge und hat es nun selbst in der Hand.

GÜNTHER BÖHLER

Endlich! Die Jakubec-Schützlinge zeigten auf der Birkenwiese gegen St. Johann von der ersten Minute an die im Abstiegskampf notwendigen Tugenden. Die Hausherren sicherten sich dadurch gleich das Kommando, Einschussmöglichkeiten gab es in der ersten Viertelstunde jedoch keine zu verbuchen. In Minute 17 sorgte ein Banoglu-Freistoß erstmals für Torgefahr, und drei Minuten später war es so weit.

Alibabic eröffnet Torreigen

Nach idealer Vorlage von Dursun Karatay setzte Elvis Alibabic den Ball zum 1:0 in die Maschen. Die Freude währte allerdings nur kurz. Praktisch nach Wiederanpfiff besorgte Cem Emen (22.) nach einer Unachtsamkeit der FCD-Abwehr den Ausgleich. Die Rothosen brauchten eine Zeit lang um den Schock zu verdauen, doch gerade zum richtigen Zeitpunkt stellte Stephan Kirchmann den alten Abstand wieder her. Der mitaufgerückte Verteidiger war in der 38. Minute nach Karatay-Ecke mit dem Kopf zur Stelle.

Und auch nach dem Wechsel zeigten Durakovic und Co., wer der Herr im Hause ist. Alibabic (50.) setzte sich auf der rechten Seite durch und erhöhte mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke auf 3:1. Der Torhunger der Messestädter war damit aber noch nicht gestillt. Zunächst scheiterte der gut aufgelegte Kirchmann (54.), doch nach knapp einer Stunde durften die 600 Zuschauer erneut jubeln. Der total frei stehende Semih Yasar verwertete einen Querpass von Karatay und sorgte somit für die endgültige Entscheidung. Der FC Dornbirn verwaltete nun seinen Vorsprung, und obwohl beide Teams unter der Woche in ihren Landescup-Bewerben engagiert waren, gab es noch weitere Möglichkeiten zu sehen. So vergab der kurz zuvor eingewechselte Jan Gmeiner (85.) das 5:1, und kurz vor dem Abpfiff brachte auf der Gegenseite Armin Gruber das Kunststück zustande, das Spielgerät aus einem Meter über das Tor zu setzen.

FCD als Sieger der Runde

Durch diesen wichtigen Sieg und aufgrund der anderen Ergebnisse der Abstiegskandidaten rückten die Dornbirner in der Tabelle auf Platz zwölf vor und sind somit der Sieger der Runde. Das rettende Ufer ist aber noch lange nicht erreicht. Das weiß auch FCD-Coach Peter Jakubec, der sich eher wortkarg gab. „Wir haben uns gesteigert, für mich war es aber nicht berauschend. Wichtig waren die drei Punkte, doch wir müssen jetzt schon an die nächste Partie in Kufstein denken.“ In der letzten Runde ist übrigens Seekirchen zu Gast.

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