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Der Cup in Österreich hat Tradition, allerdings eine eher traurige, denn er spielt meist eine bescheidene Rolle. So jedenfalls lautet die althergebrachte Diagnose zu einem Fußball-Bewerb, der anderswo die Mega-Stadien locker füllt. Dies war gestern bei den Finali in Berlin bzw. London einmal mehr eindrucksvoll zu verfolgen. Die vollen Ränge auf den (natürlich viel kleineren) Schauplätzen im Halbfinale (8000 bzw. 5500 Zuschauer) müssen da schon als Lichtblicke im ewigen Schattendasein gelten. Andererseits darf nicht übersehen werden, dass auch die österreichische Bundesliga nicht gerade im Überfluss die Massen in die heimischen Arenen treibt. Wiener Neustadt, die Südstadt oder das so erfolgreiche Grödig verzeichnen geradezu beängstigende Besucherzahlen, und zwar nicht als Ausnahme-, sondern als Regelfall. Dies könnte etwa zum Anlass für eine Bundesliga-Reform (Aufstockung) genommen werden. Eine wesentliche Komponente des Cups liegt in der Chance für die kleinen Vereine, die Großen herauszufordern. Von dieser Gelegenheit machten die Außenseiter in der jüngeren Vergangenheit ausgiebig Gebrauch. Heute kann St. Pölten den Salzburgern das Double vermasseln. Diese Möglichkeit hat einen gewissen Charme. Die Fußball-Anhänger können den Cup zusätzlich aufwerten. Sie brauchen nur zu kommen.

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