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Altach und die zuckersüße Zukunft

Altach empfängt zum Saisonabschluss am Freitag den SV Mattersburg. Gedanklich sind die Rheindörfler aber schon einen Schritt weiter.

MICHAEL PROCK

Mit den Worten: „Hier werden in Zukunft alle Pressekonferenzen stattfinden“, eröffnete SCR-Altach-Geschäftsführer Christoph Längle die letzte Pressekonferenz der Saison. Nicht der einzige Blick in die Zukunft an diesem Nachmittag, denn dieser Blick schmeckt süß. Längle setzt fort: „Nach jedem Bundesligaspiel stehen hier Trainer und Spieler Rede und Antwort. Erstmals am 19. Juli, nach dem ersten Spieltag.“ Das Datum ist schon fix eingeprägt, die Vorfreude groß. Doch davor muss der Meister noch einmal in der Erste Liga ran. Am Freitag kommt Mattersburg ins Schnabelholz. Und während die Rheindörfler schon die süße Bundesliga im Kopf haben, geht es für Mattersburg noch um den Klassenerhalt.

Seit dem fixierten Aufstieg befinden sich die Altacher bereits in der Vorbereitung auf kommende Saison. Auch diese Woche stand die körperliche Komponente im Fokus. Canadi hat in den vergangenen Spielen im Kader ein wenig experimentiert, will gegen Mattersburg aber seine beste Elf auf den Platz bringen. Eine schwierige Aufgabe, wie er gesteht: „Ich würde gerne 15 Spieler aufstellen. Alle sind fit und gut drauf. Wir wollen das Saisonfinale mit einem Sieg feiern.“ Alle, bis auf Martin Kobras. Der Keeper laboriert an einer Adduktorenverletzung und wird erst wieder am 10. Juni ins Training einsteigen.

Noch keine Namen

Ein üppiges Programm haben die Altacher zusammengestellt, beginnend mit diversen Ehrungen (Meisterteller, bester Torhüter, bester Spieler, Torschützenkönig) wird Freitag und Samstag die Rückkehr ins Oberhaus gefeiert. 90 Minuten stehen noch zwischen der Schüssel und Altach. Dann ist die Zukunft angebrochen. Dann beginnt endlich die lang ersehnte Bundesliga-Zeit. An der Zukunft gebastelt wird allerdings schon länger.

Noch sind keine Namen offiziell, dass die Altacher speziell in der Verteidigung nach Verstärkungen suchen, ist allerdings kein Geheimnis. Julian Erhart verlässt das Rheindorf, die Option auf Sasa Pantic wurde nicht gezogen. „Wobei sich hier noch was tun kann“, erklärt Längle. Florian Neuhold könnte gehen, mit Louis Mahop laufen die Gespräche und bei der Personalie Martin Harrer ist Austria Wien am Zug. Doch Längle tröstet die Neugierigen: „Anfang nächster Woche können wir zwei bis drei Neuzugänge präsentieren.“

Auch an der Infrastruktur wird gearbeitet. Ein neues, mobiles Dach soll die Besucher auf der Südtribüne vor Regen schützen. Fixiert ist der Vertrag noch nicht, aber das Dach soll aus Spa, vom dortigen Formel-1-Veranstalter, ausgeliehen werden – bis eine eigene Lösung zustande kommt.

Zwei weitere Jahre

Auf der Ebene der Sponsoren verkündete Längle ebenfalls Neuigkeiten. Mit den Worten: „Martin Kobras wird oft mit Fohrenburger in Verbindung gebracht“, teilte er die Vertragsverlängerung mit der Brauerei mit. Um kurz darauf mit einem Lachen hinzuzufügen: „Durch das Wappen auf dem Trikot natürlich.“

Die Stimmung in Alt­ach ist gelöst, es macht den Verantwortlichen derzeit sichtlich Spaß. Nicht verwunderlich, mit der süßen Bundesligazukunft vor Augen.

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