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„Der Titel ist die Krönung einer Saison“

Hard-Trainer Markus Burger freut sich auf die heute (20.20) beginnende HLA-Finalserie gegen Margareten. 2500 Fans werden zur Neuauflage des letztjährigen Duells erwartet. Beide Teams komplett.

Heute startet Ihre dritte HLA-Finalserie als Hard-Trainer – das scheint ja langsam zur Gewohnheit zu werden?

markus burger: (lacht) Ich denke, dass genügend Trainer gerne in meiner Situation wären. Mir taugt es brutal, dass wir die Qualität über so lange Zeit halten konnten. Wir haben Grunddurchgang und Play-Off gewonnen, jetzt wäre der Titel natürlich cool.

Nach dem Halbfinale gegen Krems gab es zehn Tage Pause. Wie schwer war es, die Spannung wieder aufzubauen?

burger: Der Rhythmus in diesem Jahr ist ungewohnt. Durch den Modus hatten wir öfter eine lange Pause. Da ist es natürlich schwer, den Schwung mitzunehmen. Andererseits ist es natürlich ein Vorteil, dass kleine Blessuren ausgeheilt werden können. Man hat in dieser Woche von Tag zu Tag gemerkt, wie die Spannung gestiegen ist.

Jetzt kennen sich Hard und die Fivers aus zahllosen Duellen. Was kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen?

burger: Für mich ist es immer so, man muss an die eigenen Stärken glauben. Wenn unsere Defensive gut ist und die Tormänner halten, sind wir gut beieinander. Mich freut, dass beide Teams komplett sind und wir das erste Spiel bei uns haben. Es gilt, von Anfang an bei der Sache zu sein und Fehlwürfe zu minimieren. Wie gut das gelingt, ist eine Sache der Tagesverfassung.

Wenn Sie die Leistungen der Halbfinalserie analysieren – wo orten Sie noch Steigerungspotenzial? So hat etwa Goalie Doknic bislang nur „normal“ gehalten.

burger: Eine unserer Qualitäten ist, dass wir mit Kalischnigg einen Zweier haben, der mit dieser Rolle gut kann. Das ist auch für Lubo wichtig, da kann er sich einmal eine Pause nehmen, ohne dass das Spiel zusammenbricht. Überhaupt können wir mit unserem großen Kader auch schwächere Phasen von Leistungsträgern kompensieren.

In dieser Saison gab es in der HLA eine knappe Heim- und Auswärtsniederlage gegen die Fivers, dazu einen klaren Heimsieg und ein Unentschieden in Wien. Weiters eine Niederlage zum Saisonbeginn im Supercup und einen deutlichen Sieg im ÖHB-Cup-Finale – welche Aussagekraft haben die bisher sechs Saisonduelle?

burger: Ich finde, die bisherigen Spiele haben uns weiter gebracht. Aber die Serie startet bei Null. Wenn wir 1:0 vorlegen, können wir am Montag den Titel fixieren, wenn wir verlieren, haben wir den gleichen Druck wie letztes Jahr und müssen gewinnen. Ich wäre froh, wenn wir den Titel in zwei Spielen holen.

Mit dem Cup-Sieg ist ein Titel bereits in Hard. Wie würde Ihre Saisonbilanz bei einer Finalniederlage ausfallen?

burger: Dann könnte man nicht von einer wirklich erfolgreichen Saison reden. Der Cup-Sieg ist schön, aber die Meisterschaft ist die Krönung, weil es Konstanz über neun Monate braucht. Ich wäre enttäuscht, wenn wir nicht Meister werden.

Ein Satz zur möglichen Verpflichtung von Roli Schlinger?

burger: Ich würde mich sehr freuen. Er ist einer, der Akzente setzt und nach zuletzt wenig Einsätzen bei Balingen die Freude am Handball wiederentdecken will.

Interview:

Christian Höpperger

Final-Splitter

Hallenöffnung: 18 Uhr

Verabschiedung: Bernd Friede und Dominik Schmid werden vor dem Anpfiff feierlich verabschiedet.

Spendenaktion: Im Foyer und im Gastro-Bereich werden Spenden für die Hochwasseropfer der Balkan-Flutkatastrophe gesammelt.

Teufelsbar: DJ U3 legt auf.

Drei Fragen an ...

1. Roland Schlinger steht vor der Rückkehr in die HLA – wie konkret ist es, dass er ein „Roter Teufel“ wird?

Noch fehlt die Unterschrift. Ich gehe aber davon aus, dass wir das in der kommenden Woche fixieren werden.

2. Sind mit den beiden Verpflichtungen, Dicker und Schlinger, die Kaderplanungen abgeschlossen?

Sagen wir so, die erste Phase ist damit abgeschlossen. Es kann sein, dass wir noch einen jungen Österreicher zur Verstärkung des rechten Flügels verpflichten. Aber natürlich haben wir auch Potenzial im eigenen Nachwuchs.

3. Wie stolz macht Sie der Wechsel von Dominik Schmid in die erste deutsche Bundesliga?

Das ist eine tolle Geschichte, wenn eigene Spieler diesen Weg gehen. Nach Robert Weber setzt Dominik das fort. Nicht schlecht für eine kleine Landgemeinde ohne Gymnasium und Handball-Akademie, oder?

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