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Lustenau will für Parndorf nicht den Retter spielen

Austria Lustenau ist heute um 18 Uhr in Parndorf Zünglein an der Waage im Abstiegskampf. Denn im Fernduell mit Mattersburg reicht Parndorf wohl ein Sieg für den Klassenerhalt.

Hannes Mayer

Für die Grün-Weißen ist das Spiel in Parndorf der Saisonabschluss. Nicht mehr und nicht weniger. Der zweite Tabellenplatz steht fest, das Ziel der letzten Wochen also erreicht. Ganz anders verhält es sich bei Parndorf. Der Liganeuling hat mit einem Derbysieg gegen Mattersburg am vorletzten Spieltag eine schier aussichtslose Situation in eine verheißungsvolle Ausgangsposition verwandelt. Aus einst sechs Punkten Rücktand und einem um sieben Treffer schlechteren Torverhältnis als Mattersbrug, sind drei Punkte und drei Tore Rückstand geworden. Und weil Mattersburg heute bei hochmotivierten Altachern antreten muss, ist es möglich, dass den Parndorfern selbst ein knapper Sieg zum Klassenerhalt genügt. Das weiß auch Austria-Trainer Helgi Kolvidsson, der aber keine Lust hat, den Retter für Parndorf zu spielen. „Wir werden mit der stärkst möglichen Mannschaft antreten und alles geben. Wir wollen uns nichts nachsagen lassen.“ Auch deshalb spielt Ex-Parndorfer Jailson heute nicht. Das stand bereits direkt nach dem Schluss­pfiff gegen die Vienna Dienstag vor einer Woche fest. Der isländische Trainer weiß: Jede vergebene Chance, jedes Foul gäbe Anlass zur Diskussion.

Letzte Chance für Ikeng

Nein, Kolvidsson hat die Auswärtsfahrt nach Parndorf nicht zum Betriebsausflug erklärt. „Wir werden Parndorf kommen lassen. Denn ich glaube nicht, dass es Parndorf schafft, gegen uns das Spiel zu machen. Erst recht nicht bei der Drucksituation. Die hoffen bestimmt, dass sie kontern können.“ Kolvidsson wird heute Mario Bolter nach rechts hinten verschieben, er ersetzt den erkrankten Emanuel Sakic.

In der Zentrale spielen Wal Fall und Jose-Alex Ikeng sowie davor Pius Grabher als Spielmacher. Die beiden Letztgenannten können und müssen sich dabei für einen neuen Vertrag empfehlen. Bei Ikeng haben die Grün-Weißen große Zweifel an seiner Belastbarkeit, eine Vertragsverlängerung gilt als unwahrscheinlich. Bei Pius Grabher sind die Grün-Weißen weiterhin hin- und hergerissen – über die Rolle des Kaderspielers dürfte er in der Saisonplanung allerdings nicht hinauskommen. Ob das wirklich Sinn für Grabher macht?

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