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Österreicher unter den Erwartungen

Das Nationalteam mit den Vorarlbergern Michael Fussenegger, Matthias Schwab und Marco Baldauf musste sich bei der EM mit Rang 21 begnügen.

Österreichs Herren-Nationalteam mit den Vorarlbergern Michael Fussenegger, Matthias Schwab und Marco Baldauf blieb bei den Europameisterschaften in Sofia unter den Erwartungen und musste sich mit Rang 21 begnügen.

Ohne die verletzte Nummer eins Fabian Leimlehner traten Österreichs Herren die Reise nach Sofia an. Dazu kam, dass die Vorarlberger Michael Fussenegger und Matthias Schwab angeschlagen an den Start gingen. Nationaltrainer Petr Koudela ließ das nicht als Ausrede gelten: „Wir haben dennoch ein Team mit hohem Niveau. Die EM müssen wir abhaken, ab sofort ist der Fokus schon auf die WM und erste Olympia-Qualifikation Anfang Oktober gerichtet.“

Die Übungen am Startgerät, die Ringe, absolvierten die Kranzlmüllers sowie Fussenegger fehlerfrei. Am Sprung erfüllten Lukas Kranzlmüller und Schwab die Erwartungen, Fussenegger überdrehte allerdings beide Sprünge und kassierte Österreichs schlechteste Benotung. Am Barren (Schwab und beide Kranzlmüllers) zeigten die Österreicher eine solide Leistung, am Reck hatte Schwab mit großen Problemen zu kämpfen. Er fing den Flugteil zu nahe an der Stange und musste einen Zwischenschwung einlegen.

Routinier Marco Bal­dauf vergeigte seinen 14. EM-Auftritt völlig, stürzte beim Kolman-Flieger und trug gerade einmal 12,033 Punkte zum österreichischen Ergebnis bei. Am Boden zeigten Severin und Lukas Kranzlmüller sowie Matthias Schwab eine fehlerfreie Leistung. Allerdings musste Österreichs Bester in dieser Disziplin, Fussenegger, aufgrund seiner Knöchelverletzung endgültig passen.

Am Pferd stieg Schwab schließlich einmal ab, die Kranzlmüllers patzten stark, was nur drei Elfer-Wertungen im Teamergebnis zur Folge hatte. Sportdirektor Dieter Egermann sprach nach dem Wettkampf trocken von einem „suboptimalen Auftritt.“ Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass bei ausgezeichnetem Gelingen der angestrebte weitere Fortschritt gegenüber dem 13. Platz bei der vorangegangenen EM durchaus realistisch gewesen wäre.

Europameisterschaft

Im Vorkampf lag Großbritannien (267.076) klar vor Russland (264.304), der Ukraine, Weißrussland, Frankreich, Holland, Deutschland und Rumänien in Front. Diese acht Mannschaften qualifizierten sich für das Finale am Samstag. Ab Rang neun steht das Endergebnis. Österreich mit 235,095 Punkten auf Rang 21 von 35 Teams.

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